Lead
Die heutige Informationsgesellschaft bringt eine nie dagewesene Nachfrage nach Internetbandbreite mit sich. Aktuelle Technologien können das rasante Wachstum an Datenverkehr nicht bewältigen.

Lay summary

Informationsverarbeitung und Speicherung basiert heutzutage auf elektronischen Systemen. Der Informationstransport findet jedoch fast ausschliesslich über optische Glasfasern statt. Um die Daten von der elektronischen Welt auf die Glasfaser zu konvertieren werden sogenannte elektrooptische Modulatoren verwendet. Diese kodieren die Information auf Laserlicht welches dann z.B. über transatlantische Glasfaserkabel zwischen Europa und Amerika übertragen wird. Heutige elektrooptische Modulatoren sind geschwindigkeitslimitiert und relativ gross. Dies stellt eine Problem für die nächste Generation der optischen Infrastruktur dar, die höhere Geschwindigkeiten und eine hohe Parallelisierung von Glasfaserkanälen erfordert.

An der ETH Zürich wurde eine neue Technologie entwickelt, die die nächste Generation der optischen Kommunikation ermöglichen kann: plasmonische elektrooptische Modulatoren. Plasmonische elektrooptische Modulatoren sind um ein vielfaches kompakter und schneller als alle herkömmlichen Modulatortechnologien. Dies wird durch das Nutzen von Oberflächenwellen an Metallen ermöglicht, wodurch Licht um ein vielfaches stärker konzentriert werden kann als es mit photonischen Technologien möglich ist.

Dieses BRIDGE Proof of Concept Projekts hat den Markteintritt der Techonlogie massgeblich unterstützt. Innerhlab des Projets wurde die Polariton Technologies AG gegründet, welche plasmonische Modulatoren kommerzialisiert.