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Gemeinsam mit den Städten Winterthur, Baden und Zug entwickeln die ZHAW und die ETH Zürich Strategien, wie Stadtbewohner dazu motiviert werden können, ihren Energieverbrauch zu senken. Dabei liegt ein spezieller Fokus darauf, wie energiesparendes Verhalten über Vereine gefördert werden kann.

Lay summary

Titel

Wie lokale Vereine zu energiesparendem Verhalten in Städten beitragen können

 

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Gemeinsam mit den Städten Winterthur, Baden und Zug entwickeln die ZHAW und die ETH Zürich Strategien, wie Stadtbewohner dazu motiviert werden können, ihren Energieverbrauch zu senken. Dabei liegt ein spezieller Fokus darauf, wie energiesparendes Verhalten über Vereine gefördert werden kann.

 

Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts

Mit Massnahmen und Programme auf nationaler Ebene ist die individuelle Nachfrage nach Energiedienstleistungen wie Mobilität, Strom oder Wärme nur schwer beeinflussbar. Darum sind Städte wichtige Akteure, um Privatkonsumenten zu erreichen.

Das Forschungsprojekt untersucht Möglichkeiten von Städten, energiesparendes Verhalten zu fördern. Ein Fokus liegt auf Vereinen (z.B. Sportverein, Quartierverein) als Multiplikatoren. Im Gegensatz zu konventionellen Kanälen wie etwa Zeitungen, Homepages oder Amtsblätter, erlauben Vereine eine effiziente und zielgruppenspezifische Kommunikation von städtischen Kampagnen und Angeboten.

Mit dem Projekt sollen diese Ziele erreicht werden:

Kernbestandteil der Untersuchung sind Fallstudien und Experimente in den drei Schweizer Energiestädten Winterthur, Baden und Zug. So kann lokales Wissen genutzt und konkret nutzbare Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.

 

Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext

Durch technische Massnahmen allein sind die ambitionierten Ziele der Energiestrategie 2050 kaum zu erreichen. Das Projekt untersucht die Rolle von Vereinen bei der Förderung von energiesparendem Verhalten. Es zeigt auf, wie Städte ihre Bewohner zum Energiesparen motivieren können und leistet so einen Beitrag zur Energie-Suffizienzforschung.