Project

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"Wirkungsmaschine" Schauspieler - Vom Menschendarsteller zum multifunktionalen Spielmacher

English title Actor as “Effect Machine” - From affective impersonator to multifunctional Performer
Applicant Rey Anton
Number 131244
Funding scheme DORE conferences
Research institution Institute for the Performing Arts and Film Departement Darstellende Künste und Film Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
Institution of higher education Zurich University of the Arts - ZHdK
Main discipline Music, Theatre
Start/End 01.04.2010 - 30.06.2010
Approved amount 6'000.00
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All Disciplines (7)

Discipline
Music, Theatre
Applied psychology
German and English languages and literature
Philosophy
Arts
Psychology
Education and learning sciences, subject-specific education

Keywords (7)

Theater; Schauspiel; Soziologie; Ausbildung; Künstlerische Forschung; Transdisziplinarität; Performing Arts

Lay Summary (German)

Lead
Lay summary
Kein Lay-Summary nötig
Direct link to Lay Summary Last update: 21.02.2013

Responsible applicant and co-applicants

Associated projects

Number Title Start Funding scheme
136843 Die polykulturelle Schweiz am Beispiel der Schauspielausbildung 01.01.2012 DORE project funding
139420 Evaluationskriterien und -verfahren in der Künstlerischen Forschung am Beispiel der Performativen Künste 01.02.2012 International short research visits
138888 'Wirkungsmaschine' Schauspieler - Vom Menschendarsteller zum multifunktionalen Spielmacher 01.09.2011 DORE Publications

Abstract

Der postmoderne Schauspieler, sein Ausbildungsprogramm, seine Spielweisen, sein Selbstverständnis stehen im Fokus dieser Tagung.Das zeitgenössische, das postmoderne Theater lebt seine Theatralität zunehmend souveräner in unterschiedlichsten Formen aus: körperlich exzessiv, textkonzentriert, inter- und multimedial oder privatisierend intim. Es ist ein Theater, das ausgreift ins "wirkliche Leben" mit "wirklichen Menschen" auf der Bühne, aber auch eines, das sich in einer eigenen, einer neuen Formensprache artikulieren will.Auf dem Prüf- und Erprobungsstand steht dabei zugleich, was schauspielerische, was szenische Darstellung derzeit ausmacht und antreibt: die Körperartistik oder die Redemechanik der Schauspieler, ihre Privatsphäre oder das sogenannte Authentische, das Ein- und Aussteigen aus der Rolle, die Geste der ironischen Übertreibung oder die hemmungslose emotionale Affirmation, die oft ihre sprachlichen Ausdrucksgrenzen hat? Oder sind es vor allem die technischen und digitalen Medien, die das Theater erneuern, zu Bildräumen machen, welche die Schauspieler marginalisieren oder monumentalisieren können, die den szenischen Vorgang eher entpersonalisieren und als multimediales Videoereignis präsentieren?Die Zürcher Tagung will sich diesen Fragen stellen, will TheaterpraktikerInnen und TheaterwissenschaftlerInnen zusammenführen, um neue Aspekte einer postmodernen Schauspielkunst zu diskutieren, die die alten Ziele der ‚Verkörperungen‘ und ‚Menschendarstellungen‘ transformiert und neu definiert.
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