Publication

Back to overview

Akzeptanz- und Commiment-Therapie mit therapieresistenten Störungen im stationären SettingEine Beobachtungsstudie

Type of publication Peer-reviewed
Publikationsform Original article (peer-reviewed)
Author Benoy Charles, Meyer Andrea, Knitter Barbara, Pinhard Katrin, Walter Marc, Bader Klaus, Gloster Andrew T.,
Project Effects of Psychological Flexibility in Social Context: A Multi-Level Approach
Show all

Original article (peer-reviewed)

Journal Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie
Volume (Issue) 48(2)
Page(s) 90 - 100
Title of proceedings Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie
DOI 10.1026/1616-3443/a000532

Open Access

Abstract

Zusammenfassung. Hintergrund: Stationäre psychotherapeutische Behandlungen haben eine große Bedeutung im Versorgungsalltag. Ihre Bewährung bei schwergradigen und komorbiden Störungsbildern ist jedoch nur lückenhaft untersucht. Dies gilt besonders für die zunehmend angewendete Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Fragestellung: In erster Linie soll die Wirksamkeit einer stationären störungsübergreifenden ACT-basierten Behandlung in erwähnten Stichproben untersucht werden. Ergänzend wird der zeitliche Verlauf der psychischen Flexibilität (PF), dem Kernkonzept der ACT, explorativ untersucht. Methode: Eine konsekutive Stichprobe von 47 Patientinnen und Patienten mit heterogenen und komorbiden Störungsbildern in stationärer Psychotherapie wurde im Rahmen einer explorativen Beobachtungsstudie mittels wöchentlicher Verlaufsmessungen sowie umfassender Prä-Post-Vergleiche untersucht. Ergebnisse: Die Effektstärken hinsichtlich allgemeiner Symptomreduktion, der Zunahme psychischer Flexibilität sowie weiterer ACT-spezifischer Fertigkeiten sind moderat bis hoch. Die Verlaufsmessungen weisen auf lineare Verbesserungen sowie hohe Übereinstimmungen zwischen Selbst- und Fremdrating hin. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse zeigen positive Effekte der ACT im stationären Setting bei einer diagnostisch heterogenen Stichprobe mit einem hohen Anteil komorbider Störungen.
-