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Wer hat die Macht in den Gemeinden? Eine Analyse über den Einfluss politischer Akteure auf die lokale Politik in der Schweiz

Type of publication Peer-reviewed
Publikationsform Original article (peer-reviewed)
Author HausAlexander, LadnerAndreas,
Project Local Autonomy and Local Public Sector Reforms
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Original article (peer-reviewed)

Journal Jahrbuch Der Schweizerischen Verwaltungswissenschaften,
Volume (Issue) 11(1)
Page(s) 66 - 80
Title of proceedings Jahrbuch Der Schweizerischen Verwaltungswissenschaften,
DOI 10.5334/ssas.135

Open Access

URL https://www.ssas-yearbook.com/articles/10.5334/ssas.135/
Type of Open Access Repository (Green Open Access)

Abstract

Der Gemeindepolitik kommt in der Schweiz eine besondere Bedeutung zu, da die Gemeinden in vielen wichtigen Politikbereichen engagiert sind. In den letzten Jahrzehnten hat sich das politische Umfeld in den Gemeinden jedoch gewandelt. Die Stimmbeteiligung ist gesunken und die Parteien sind teilweise aus dem lokalen Raum verschwunden. Entsprechend stellt sich die Frage, wer heute die Gemeindepolitik bestimmt und wie sich die lokalen Machtverhältnisse über die Zeit verändert haben. Zur Erfassung von Macht und Einfluss bedienen wir uns des Reputationsansatzes. Wir stützen uns auf eine Befragung der Gemeinderäte im Jahr 2018 sowie den zwei Befragungen der Gemeindeschreiber aus den Jahren 1998 und 2009. Die Auskunftspersonen wurden gebeten, eine Reihe von lokalen Akteuren bezüglich ihrer Relevanz in der Lokalpolitik einzuschätzen. Unsere Resultate zeigen, dass die Exekutivmitglieder und die Gemeindepräsidenten die einflussreichsten Akteure sind, gefolgt von den Bürgerinnen und Bürger. Diese Bewertung hat sich seit den 1990er Jahre kaum verändert und fällt bei beiden Gruppen von Befragten sehr ähnlich aus. In einem weiteren Schritt identifizieren wir unterschiedliche Einflussmuster lokaler Politik, von denen das interessenorganisierte Einflussmuster, bei welchem kollektive Akteure wie beispielsweise Wirtschaftsverbände oder die politischen Parteien die lokale Politik prägen, am weitesten verbreitet ist. Unsere Befunde weisen auf pluralistische Machtkonstellationen in den Gemeinden hin, bei
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