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Kunsthistoriker vom Künstler zensiert – am Beispiel der Kokoschka-Monographie von Edith Hoffmann (1947)

Type of publication Peer-reviewed
Publikationsform Contribution to book (peer-reviewed)
Publication date 2016
Author Bonnefoit Régine,
Project Kunstgeschichtsschreibung als Diktat des Künstlers - Das Beispiel Oskar Kokoschka
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Contribution to book (peer-reviewed)

Book Die Biographie–Mode oder Universalie? Zu Geschichte u. Konzept einer Gattung in der Kunstgeschichte
Editor , Böckem Beate Peters Olaf Schellewald Barbara
Publisher Walter De Gruyter, Berlin Boston
Page(s) 169 - 182
ISBN 978-3-11-040429-6
Title of proceedings Die Biographie–Mode oder Universalie? Zu Geschichte u. Konzept einer Gattung in der Kunstgeschichte

Abstract

Oskar Kokoschka formte und überwachte zeitlebens mit Argusaugen sein Bild in der Öffentlichkeit. Seine frühen Biographen belieferte er grosszügig mit vorselektierten Informationen über sein Leben und Werk unter der Bedingung, dass diese wortgetreu übernommen werden. Was seine Person betraf, so beanspruchte Kokoschka für sich ein absolutes Informationsmonopol. Der Künstler verstand es meisterhaft, Kunstkritiker und –historiker für seine Zwecke zu instrumentalisieren. In welchem Maße Kokoschka seine frühen Biographen kontrollierte und zensierte, soll am Beispiel von Edith Hoffmann gezeigt werden, die 1947 im Londoner Verlag Faber & Faber ihr erstes Buch mit dem Titel Kokoschka – Life and Work herausgab. Dass der Fall Hoffmann durchaus kein Einzelfall ist, wird ein Seitenblick auf die Korrespondenz von Kokoschka mit dem gefügigsten seiner Biographen, Joseph Paul Hodin (1905–1995) zeigen.
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