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Original article (peer-reviewed)

Journal Studies in Communication Sciences
Volume (Issue) 14(1)
Page(s) 108 - 120
Title of proceedings Studies in Communication Sciences
DOI 10.1016/j.scoms.2014.12.005

Abstract

Scripted Reality-Formate oszillieren zwischen Fiktion und Nonfiktion, da sie auf einem fiktionalen Script basieren, Laiendarsteller nutzen und zur selben Zeit die Präsentationsweisen und -ästhetiken dokumentarischer Reality-TV-Formate adaptieren. Rezeptionsstudien beweisen, dass insbesondere jüngere Zuschauer die Inhalte von Scripted Reality Sendungen als alltägliche, aussermediale Realität missverstehen. Ein adäquater methodologischer Zugang zur Analyse dieser unklaren Verhältnisse muss Aspekte der Produkt- und der Produktionsanalyse gewinnbringend verbinden. Darüber hinaus bedarf es der Entwicklung einer Typologie von Scripted Reality-Sendungen und einer weiterführenden und aktualisierten Analyse der Rezeption entsprechender Formate und deren crossmedialer Erweiterung durch parallele Social Media Angebote.
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