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Stocken, Stottern, Tappen - Zum Stock als Universalgerät

Type of publication Not peer-reviewed
Publikationsform Contribution to book (non peer-reviewed)
Author Röller Nils,
Project Indirekte Erfahrungen
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Contribution to book (non peer-reviewed)

Book Practices of Experimentation. Research & Teaching in the Arts Today
Editor , Departement Kunst & Medien ZHdK
ISBN 978-3-8588-1259-9
Title of proceedings Practices of Experimentation. Research & Teaching in the Arts Today

Abstract

Angesprochen sind mit den Worten „Tasten“ und „Stottern“ Beziehungen zwischen Mensch, Mittel und Welt, die für die Medientheorie prinzipiell sind, so bei Rheinberger das Verhältnis zwischen Wissenschaftler, seinen von Instrumenten gelenkten nichtsprachlichen Mitteln der Erfahrung und der «zugerichteten Natur», und bei Deleuze und Guattari die Schrift als Kulturtechnik, die den Schriftsteller in der Muttersprache fremd werden lässt. Der Text nimmt dies zum Anlass, um ein beiläufiges Artefakt medientheoreitsch zu untersuchen: den Stock, der als „Universalgerät“ und als Vehikel in der „Bodenlosigkeit“ interpretiert worden ist. In Hinblick auf eine Philosophie der Kunst als Plädoyer für ein Fremdwerden gewohnter Praxen expliziert der Text eine Interpretation des Stocks, wie sie frühe Schattenstäbe und portable Sonnenuhren nahelegen: als Urform staunenden Betrachtens von Licht- und Schattenspielen.
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