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Kantonale Lehrerbildungsreform und gesamtschweizerische Diplomanerkennung

Type of publication Peer-reviewed
Publikationsform Original article (peer-reviewed)
Author Criblez Lucien/Huber Christina/Lehmann Lukas,
Project Kantonale Lehrerbildungsreform und gesamtschweizerische Diplomanerkennung
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Original article (peer-reviewed)

Journal Swiss Political Science Review
Volume (Issue) 16(4)
Page(s) 815 - 819
Title of proceedings Swiss Political Science Review

Open Access

Abstract

Die Lehrerinnen- und Lehrerbildung wird in der Schweiz aufgrund der bildungsföderalistischen Tradition kantonal geregelt und ist deshalb sehr unterschiedlich organisiert. Seit Ende der 1980er-Jahre erfuhr sie im Kontext der Fachhochschulgründungen grundlegende Veränderungen in den institutionellen Strukturen und in der inhaltlichen Konstruktion der Studiengänge. Die wohl wichtigsten institutionellen Veränderungsprozesse sind (a) die vollständige Einbindung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung in den Hochschulbereich, (b) die institutionelle Integration unterschiedlichster stufen- und fächerbezogener Ausbildungsgänge, (c) die weitgehende Zusammenführung von Aus- und Weiterbildung unter eine institutionelle Verantwortung, (d) die Neuregelung der Studiengangszulassung, (e) die Neudefinition und Modularisierung der Studiengänge, (f) die Ausweitung des Leistungsauftrages auf die vier Leistungsbereiche Ausbildung, Forschung und Entwicklung, Weiterbildung sowie Dienstleistung sowie (g) die Stärkung der (Hochschul-) Autonomie. Der Beitrag gibt einen ersten Einblick in das Forschungsprojekt “Kantonale Lehrerbildungsreform und gesamtschweizerische Diplomanerkennung”, das am Beispiel der Schaffung Pädagogischer Hochschulen (PH) der Frage nachgeht, wie sich die je kantonalen Reformprojekte auf den Steuerungsanspruch der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) einstellten, den diese mit der Diplomanerkennungsvereinbarung und später dem Erlass von Anerkennungsreglementen erhob.
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