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Book Wahrnehmung und Bewertung von virtuellen Landschaften in Abhängigkeit vom Präsentationsmedium - Panoramaprojektion versus Head–Mounted Display
Publisher ETH Zürich Planning of Landscape and Urban Systems, Zürich

Open Access

Abstract

Virtual Reality (VR) liegt im Trend. Das Eintauchen in eine virtuelle Umgebung ist mithilfe eines Head-Mouted Displays möglich. Dabei werden Sinneskanäle wie in der realen Welt stimuliert. Man erlebt Präsenz – «sense of being there». Gleichzeitig ist das Präsentieren von Veränderungen in der Landschaft ein wichtiges Themengebiet der Raumplanung. Zukünftige Entwicklungen sollen für ein breites Publikum dargestellt werden. Dazu eignen sich realistische 3D–Landschaftsvisualisierungen. Eine realitätsnahe Visualisierung fördert dabei das Vorstellungsvermögen. Bisher wurden ebendiese Visualisierungen grösstenteils mittels einer Panoramaprojektion präsentiert. Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, ob sich auch Head–Mounted Displays als Präsentationsmedien eignen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Vergleich des Einflusses der Präsentation auf die Wahrnehmung und Bewertung der repräsentierten Landschaft. In einem Laborexperiment wird systematisch untersucht, ob Probanden die erfahrene Präsenz bei Präsentation mit einem Head–Mounted Display anders einstufen, als bei einer Präsentation mit Panoramaprojektion. Mithilfe eines Cinema 4D Modells werden für die Untersuchungen gleichartige Visualisierungen erstellt. Die Präsentation mittels der Panoramaprojektion erfolgt mit der Infrastruktur des AudioVisual Labs vom PLUS (Planung von Landschaft und Urbanen Systemen) an der ETH Zürich. Als Head–Mounted Display wird die VR–Brille HTC Vive verwendet. Die Interpretation der Ergebnisse aus dem Experiment soll zeigen, ob sich eine vorteilhafte Nutzung einer VR-Brille in der Raumplanung ergibt bzw. in welchen spezifischen Anwendungsgebieten sich der Einsatz im Planungsprozess lohnt.
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