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Konventionelle Pioniere: Robert Durrer, Josef Zemp und die «Rahn-Schule»

Type of publication Peer-reviewed
Publikationsform Original article (peer-reviewed)
Author Hans Rudolf Meier,
Project Grundlagen der Kunstgeschichte in der Schweiz: von Rahn bis Wölfflin
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Original article (peer-reviewed)

Journal Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte
Volume (Issue) 69(3/4)
Title of proceedings Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte

Abstract

Der Beitrag untersucht die Frage, ob von einer Rahn-Schule gesprochen werden kann und wodurch diese gegebenenfalls zu charakterisieren sei. Insbesondere Rahns Promovenden und Schüler, die zuerst als Mitarbeiter, dann in seiner Nachfolge das Projekt der Erfassung des Kunstgutes in der Schweiz weiter verfolgten, verstanden sich durchaus als Schule des Meisters. Das gilt insbesondere für Robert Durrer und Josef Zemp, deren Werk ausführlicher dargestellt wird. Sie folgten den von Rahn angelegten Pfaden in ganz unterschiedlicher Weise, erweiterten aber sowohl den Blickwinkel als auch die Methoden und schufen so den Übergang zur Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Der überwiegend regional tätige Durrer war wesentlich mitverantwortlich für den Schritt von der «Statistik» der Kunstdenkmäler zum modernen Inventar, während Zemp, der Rahn auf dessen Professuren nachfolgte, insbesondere auch mit den Grundsätzen der Denkmalpflege, aber auch mit den Medien der Dokumentation den Anschluss an die Moderne vollzog.
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