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Swiss HIV Cohort Study

English title Swiss HIV Cohort Study
Applicant Günthard Huldrych Fritz
Number 201369
Funding scheme Cohort Studies Large
Research institution Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene Universitätsspital Zürich
Institution of higher education University of Zurich - ZH
Main discipline Internal Medicine
Start/End 01.07.2021 - 31.12.2024
Approved amount 8'750'000.00
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All Disciplines (5)

Discipline
Internal Medicine
Genetics
Molecular Biology
Experimental Microbiology
Cellular Biology, Cytology

Keywords (20)

co-morbidities; treatment as prevention; hepatitis c; hepatitis B; neutralizing antibodies; viral genomics; pregnancy; drug resistance; hiv; sexually transmitted infections; host genomics; coinfections; antiretroviral treatment; immunology; drug-drug interactions; mother to child transmission; SARS-CoV-2; phylogenetics; neurocognitive impairment; aging

Lay Summary (French)

Lead
Die Schweizerische HIV Kohortenstudie (www.shcs.ch) ist eine klinische, multizentrische Langzeit-Studie, die HIV infizierte Menschen einschliesst. Sie forscht im Bereich der HIV-Medizin, der Grundlagen- und der Sozialen und Präventiven Wissenschaften. Sie wurde 1988 begonnen und schliesst bisher > 21'000 PatientInnen ein. Sie ist entscheidend für die hohe Qualität der HIV-Medizin in der Schweiz und für das bessere Verständnis der Wechselwirkung zwischen dem HI-Virus und dem menschlichen Organismus. Sie untersucht u.a. das Ansprechen auf verschiedene anti-HIV-Medikamente und deren Langzeitnebenwirkungen, Ko-Morbiditäten wie z.B. Hepatitis B/C und den Einfluss von HIV auf das Aelterwerden. Neu wird auch die SARS-CoV-2 Infektion die Effektivität der mRNA Impfungen bei HIV-Infizierten Menschen untersucht.
Lay summary
Die Schweizerische HIV Kohortenstudie (SHCS) wurde 1988 gestartet. Seither wurden > 21'000 Menschen die mit HIV leben eingeschlossen und 2021 wurden beinahe 10'000 aktiv betreut. 2003 wurde die Swiss Mother and Child HIV Cohort Study (MoCHIV) in die SHCS integriert. Schon früh vereinte die SHCS klinisch, translational, grundlagen- und sozial wissenschaftlich ausgerichtete Forschende. Bisher sind mehr als 1'200 in Fachzeitschriften erschienene wissenschaftliche Artikel aus der SHCS hervorgegangen, was deren Bedeutung unterstreicht. Eine ihrer Besonderheiten ist, dass sie jeweils rasch auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Herausforderungen im Bereich der HIV-Forschung reagiert. Die SHCS ist repräsentativ für die Schweiz: mindestens 50% aller HIV-Infizierten, 75% aller PatientInnen mit AIDS und 73% aller Individuen in der Schweiz die antiretroviral behandelt werden nehmen an der Studie teil. Sie ist entscheidend für die hohe HIV-Behandlungsqualität in der Schweiz und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Verhinderung von Neuinfektionen. Sie studiert medikamentöse Langzeitnebenwirkungen, Uebertragung von HIV, Koinfektionen und Resistenz, optimiert die antiretrovirale Therapie, bekämpft die Uebertragung von HIV von der Mutter auf das Kind, erforscht den Effekt von HIV und den Therapien auf das Aelterwerden und erforscht die Wechselwirkung zwischen dem HI Virus und dem menschlichen Organismus generell intensiv. Es werden sowohl humangenetische Einflüsse sowie virusgenetischen Einflüsse auf den Krankheitseinfluss untersuchen. Zusätzlich laufen Studien, die letztlich auf die Entwicklung von Impfungen hinauslaufen und die verstehen helfen, warum es bisher nicht gelingt HIV zu heilen. Sozialwissenschaftliche Projekte laufen, um die Auswirkungen der HIV Infektion auf die Psyche und die Beschäftigungssituation zu verstehen. Seit der SARS-CoV-2 Pandemie laufen auch Studien, welche diese neue Krankheit in der SHCS untersuchen und es wird auch die Effektivität und Verträglichkeit der neuen mRNA Impfungen in der SHCS studiert. Zusammenfassend stellt die SHCS ein modernes Forschungsinstrument dar, das direkt den PatientInnen zu Gute kommt, einen grossen Beitrag zur Eindämmung der HIV-Epidemie in der Schweiz leistet und hilft, die Biologie der HIV Infektion im Menschen besser zu verstehen, was die Voraussetzung ist für eine wirksame Impfung oder eine Heilung.  
Direct link to Lay Summary Last update: 13.04.2021

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Project partner

Natural persons


Name Institute

Associated projects

Number Title Start Funding scheme
177499 Swiss HIV Cohort Study (SHCS) 01.01.2018 Cohort Studies Large

Abstract

The Swiss HIV Cohort Study (SHCS), established in 1988, is an ongoing, longitudinal, clinic-based cohort of HIV-1 infected adults. Until to date, cumulatively, >21'000 persons have been enrolled. The strength of the cohort is the comprehensive collection of clinical, laboratory and socio-demographic data every 3 - 6 months as well as biological samples from enrolled individuals every 6-12 months, accompanied by a strict quality control program. The size and duration of the cohort allowed for the formation of a world-wide exceptional biobank which currently contains > 1.7 mio specimens from HIV infected individuals and thereby provides a unique research platform for clinical, translational, epidemiological, social and basic research worldwide. Due to its continuing success in recruiting patients, the SHCS is representative of the Swiss HIV-1 infected population. Likewise, due to its longevity, comprehensive and high quality data collection, the SHCS will continue to provide invaluable data for public health as best evidenced by the major impact on the high quality of HIV care the SHCS has had in Switzerland. An important reason for this success remains that all key players in Swiss HIV medicine are participating in the SHCS which guarantees that research results are rapidly transformed into clinical care. With its drug resistance database containing > 24000 pol genotypes and its host genetic database of > 8000 genome wide typing data, including > 3000 exomes, the SHCS is in a position to actively contribute to large international collaborations to resolve research questions that cannot be resolved by single cohorts. Key to success of the SHCS are also two further important factors: The clear dedication to a multidisciplinary approach, which promotes crossing of conventional research areas and the system of nested research projects that allows bottom up, to rapidly respond to the needs of the continuously changing HIV epidemic. The SHCS plays a key role in HIV-elimination efforts in Switzerland.
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