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Longitudinal Investigation of Neurobiological Symptomms in Children during the Transition to School Age: Association with Psychiatric Symptoms and Psychosocial Strengths

English title Longitudinal Investigation of Neurobiological Symptomms in Children during the Transition to School Age: Association with Psychiatric Symptoms and Psychosocial Strengths
Applicant Hatzinger Martin
Number 110004
Funding scheme Project funding (Div. I-III)
Research institution Psychiatrische Klinik Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK
Institution of higher education University of Basel - BS
Main discipline Neurophysiology and Brain Research
Start/End 01.11.2005 - 31.03.2009
Approved amount 309'994.00
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All Disciplines (2)

Discipline
Neurophysiology and Brain Research
Neurology, Psychiatry

Keywords (8)

SALIVA CORTISOL; SLEEPING PATTERNS IN CHILDREN; HYPOTHALAMIC-PITUITARY-; ADRENOCORTICAL ACTIVITY; Predicition; HPA-system; sleep regulation; depression

Lay Summary (German)

Lead
Lay summary
Lead:Veränderungen in der Stress- und Schlafregulation sind bei psychiatrischen Erkrankungen (Depression) häufige Befunde, wobei eine frühzeitige Erfassung von Risikofaktoren von grosser Bedeutung ist. In dieser Untersuchung werden deshalb Stress und Schlaf, sowie psychische und Verhaltens-Variablen im Längsschnitt im Kindesalter untersucht. Hintergrund:Neurobiologische Untersuchungen werden im vorliegenden Langzeitprojekt mit beobachtbarem Verhalten, innerpsychischen Prozessen und sozialen Beziehungen in Verbindung gesetzt. In der für das Kind sensiblen Entwicklungsphase zwischen fünf und neun Jahren liegen zu diesem Thema bis anhin nur sehr spärliche Daten vor. Ziel ist die Früherkennung und Behandlung psychischer Störungen. Die Hypothese geht davon aus, dass sowohl die Aktivität der Stressachse (Hypothalamus-Hypophysen-Adrenokortikale-Achse (HPA-Achse)) als auch die Schlafmuster als neurobiologische Marker eng mit psychologischen und Verhaltens-Variablen verbunden sind. Die biologischen Indikatoren sollen dabei zum raschen Erkennen von Entwicklungsstörungen und damit zur Identifizierung von Risikokindern beitragen. Ziel:In dieser Langzeituntersuchung an Kindern, welche im Kindergartenalter gestartet und im Schulalter prospektiv fortgesetzt wurde, wurden die Zusammenhänge zwischen Stressachsenaktivität, Schlafmuster und psychologischen bzw. verhaltensmässigen Entwicklungen untersucht. Die biologischen Indikatoren sollen zur raschen Erkennung von Entwicklungsstörungen und damit zur Identifizierung von Risikokindern beitragen. Die ersten Analysen aus der Querschnittsuntersuchung bei Kindergartenkindern zeigten dabei eine enge Assoziation zwischen Stressregulation und Schlaf, sowie eine Korrelation von Verhaltensauffälligkeiten mit diesen neurobiologischen Parametern. Bedeutung:Das Projekt soll dazu dienen, neurobiologische Abnormitäten und ihre Beziehungen zu psychologischen Auffälligkeiten und Verhaltensabnormitäten frühzeitig in der Entwicklung zu entdecken. Die Befunde sollen Zusammenhänge zwischen neurobiologischer Regulation von Stress und Schlaf, psychologischer Konstitution und sozialen Beziehungen erhellen. Gerade bei psychischen Störungen spielen Fragen wie die Interaktionen von Anlage und Umwelt vor allem während der kindlichen Entwicklung eine wichtige Rolle. Die Interaktionen zwischen den teilweise genetisch präformierten neurobiologischen Systemen und der Umwelt zu erhellen ist ein Hauptziel der vorliegenden Untersuchung. Dabei erhofft man sich Aufschlüsse über Risikofaktoren für das Entstehen psychischer Störungen.
Direct link to Lay Summary Last update: 21.02.2013

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Associated projects

Number Title Start Funding scheme
68193 Cross-sectional and Longitudinal Investigation of Neurobilogical Symptoms in Kindergarten Children: Association with Behavior, Psychiatic Symptoms and Psychosocial Strength 01.11.2002 Project funding (Div. I-III)

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