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Globale Gerechtigkeit und Parteilichkeit

Applicant Krebs Angelika
Number 107865
Funding scheme Project funding (Div. I-III)
Research institution Philosophisches Seminar Künste, Medien, Philosophie Universität Basel
Institution of higher education University of Basel - BS
Main discipline Philosophy
Start/End 01.04.2005 - 31.03.2007
Approved amount 91'497.00
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Keywords (7)

justice; equality; human rights; global justice; partiality; nationality; cosmopolitanism

Lay Summary (German)

Lead
Lay summary
Das Forschungsprojekt untersucht mit der Methode der Begriffsanalyse, inwiefern Nationalität eine schützenswerte Option menschlichen Lebens darstellt. Es wird gezeigt, dass sich der phänomenologische Doppelcharakter nationaler Identität auf zwei Ebenen, auf der individuellen und auf der kollektiven entfaltet: Einerseits ist nationale Identität eine Form der individuellen Besonderung, andererseits ist sie eine Form der sozialen Zugehörigkeit. Nationaler Identität kommt, das ist die Grundthese des Forschungsprojektes, ein fundamentaler intrinsischer moralischer Wert zu, sie ist daher weltweit unter Schutz zu stellen. Diese These wird auf der Basis einer nonegalitaristischen, d.h. der sog. humanistischen Alternative zu gängigen egalitaristischen Gerechtigkeitskonzeptionen begründet. Der humanistische Gerechtigkeitsansatz zeichnet sich durch seinen hohen Grad an Komplexität (Trennung der Bereiche "Sockel" und "Surplus", in denen je verschiedene Gerechtigkeitsprinzipien greifen) und seinen Realismus aus. Damit kann er den pluralistischen Begebenheiten unserer globalen Welt besser Rechnung tragen als egalitaristische Entwürfe.
Direct link to Lay Summary Last update: 21.02.2013

Responsible applicant and co-applicants

Employees

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