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Umnutzungskonzepte für denkmalgeschützte Bauten

Applicant Jenzer Bieri Martina
Number 106191
Funding scheme Marie Heim-Voegtlin grants
Research institution Institut für Geschichte und Theorie der Architektur / gta D-ARCH ETH Zürich
Institution of higher education ETH Zurich - ETHZ
Main discipline Architecture and Social urban science
Start/End 01.10.2004 - 31.01.2007
Approved amount 126'930.00
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All Disciplines (2)

Discipline
Architecture and Social urban science
Science of management

Keywords (6)

Architektur; Denkmalpflege; Industriebauten; Umnutzung; Finanzierungsnodelle; Profitabilität

Lay Summary (German)

Lead
Lay summary
Das Forschungsprojekt untersucht die Erfolgsfaktoren von Umnutzungen undvon wirtschaftlichen Lösungen bei denkmalgeschützten Industriebauten. Esgeht um die Frage, was die Voraussetzungen für eine optimale Neunutzungeines Industriedenkmals sind, und wie ein solches Gebäude nach seinerUmnutzung langfristig möglichst profitabel betrieben werden kann. Ziel derArbeit ist es, Konzepte zu eruieren, die massgeblich zu profitablenLösungen beitragen, so dass bei schonendem Umgang mit öffentlichenRessourcen in Zukunft eine grössere Anzahl denkmalgeschützter Bautenzufriedenstellend erhalten werden kann.
Bei der Untersuchung der Erfolgsfaktoren von Umnutzungen geht es darum zuerkennen, welche Nutzungen sich für welche Typen von denkmalgeschütztenGebäuden eignen, welche favorisiert werden und wie der Prozess einerLösungsfindung unter Zufriedenstellung möglichst aller Interessenvertreteroptimalerweise aussieht. Die Untersuchung der Erfolgsfaktoren vonwirtschaftlichen Lösungen soll prüfen, was die Vor- und Nachteile vonverschiedenen Modellen bezüglich Besitzverhältnissen, Betreibung undFinanzierung sind. Dabei sollen die Vor- und Nachteile für alleBeteiligten (Staat, Denkmalpflege, Privater Investor, Betreiber etc.)aufgezeigt werden. Es wird immer auch der Erfolg für das Denkmal selbstüberprüft, d. h. es wird für die verschiedenen Lösungsansätze eine„denkmalpflegerische Erfolgsbilanz“ erstellt.
Die Fragestellung ist deshalb aktuell, weil durch den Strukturwandel dieAnzahl der Industriebauten, die ihre ursprüngliche Nutzung und damit oftden finanziellen Träger verlieren, zunimmt. Gleichzeitig nehmen dieMöglichkeiten des Staates, schützenswerte Bauten finanziell zu unterstützen, ab. Industriedenkmäler stellen für die Umnutzung einen Extremfall dar,da sie meist klar auf ihren ursprünglichen Zweck ausgerichtet sind und füreine Neuverwendung angepasst werden müssen, aber durch dieUnterschutzstellung beschränkte Veränderungsmöglichkeiten aufweisen.
Die Untersuchung der Erfolgsfaktoren basiert auf einer Analyse vonFallbeispielen. Anhand von erarbeiteten Kriterien werden die Beispieleevaluiert. Der Hauptfokus soll auf Industriedenkmälern in der Schweizliegen. Eine zusätzliche Analyse von Umnutzungsbeispielen in Deutschlandbietet sich an, da der Strukturwandel hier vergleichsweise früh eingesetzthat und Gegenden wie das Ruhrgebiet eine Vorreiterrolle eingenommenhaben.
Direct link to Lay Summary Last update: 21.02.2013

Responsible applicant and co-applicants

Employees

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