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Contribution to book (non peer-reviewed)

Book Die Schweiz auf Kurzwelle: Musik - Programm - Geschichte(n)
Editor , Forschungsgruppe Broadcasting Swissness; , Forschungsgruppe Broadcasting Swissness
Publisher Chronos, Zürich
ISBN 978-3-0340-1333-8
Title of proceedings Die Schweiz auf Kurzwelle: Musik - Programm - Geschichte(n)

Abstract

Der Beitrag untersucht an zwei Beispielen, wie der Schweizerische Kurzwellendienst in seinem Programm die Schweiz für eine ausländische Hörerschaft in Szene setzte. Inszenierung wird hier als Prozess im Rahmen der Radioproduktion verstanden, durch den über eine Verknüpfung von sprachlich-inhaltlichen, musikalischen und geräuschhaften Elementen imaginäre Lebenswelten der Schweiz geschaffen wurden. Das erste Kapitel beschreibt kurz den historischen Kontext des Kalten Kriegs, in welchem sich auch der schweizerische Kurzwellendienst bewegte. Dann wird auf das Programmprofil des Senders eingegangen, um danach zwei Beispiele näher zu untersuchen. In der Sendung des englischsprachigen Dienstes aus der Reihe Don’t just stay here – do something von 1975 wurde die Schweiz über die Präsentation wenig bekannter Bergsportarten als aussergewöhnliche Wintersportdestination dargestellt. Als Beispiel für eine zweite Form der Inszenierung von alpiner Kultur dient ein Hörspiel des Arabischen Dienstes, für das Johanna Spyris bekannter Roman Heidi die Vorlage war. Indem die gestalterischen Strategien hinter den beiden Sendungen analysiert werden, lassen sich Unterschiede der radiophonen Präsentation von alpiner Kultur der Schweiz erkennen, die abschliessend in einem geopolitischen Kontext reflektiert werden.
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