Project

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Promotion und Karriere (PuK): Berufs- und Einkommensverläufe promovierter Akademiker und Akademikerinnen in der Schweiz

Applicant Becker Rolf
Number 113768
Funding scheme Project funding (Div. I-III)
Research institution Abteilung Bildungssoziologie Institut für Erziehungswissenschaft Universität Bern
Institution of higher education University of Berne - BE
Main discipline Educational science and Pedagogy
Start/End 01.10.2006 - 30.09.2008
Approved amount 200'667.00
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All Disciplines (2)

Discipline
Educational science and Pedagogy
Sociology

Keywords (6)

higher education; employment career; gender; dissertation; emplyment career; academic labor market

Lay Summary (German)

Lead
Lay summary
Ziel des Projektes "Promotion und Karriere" war es, Berufs- und Einkommensverläufe promovierter Akademikerinnen und Akademiker in der Schweiz aus biographischer Perspektive nachzuzeichnen. Dies ermöglicht es Erkenntnisse über den Werdegang der Promovierten zu gewinnen, unter anderem auch wie erfolgreich sie sich am Arbeitsmarkt platzieren und behaupten können. Mittels postalischer Befragung wurden im Zeitraum zwischen September und November 2007 Promovierte der Abschlussjahrgänge 1996-2002 der Universitäten Bern, Basel, Zürich, St. Gallen und der ETH Zürich zu ihrem Bildungs- und Berufsweg sowie ihrer aktuellen Jobsituation befragt. Von Dezember 2007 bis zum Frühjahr 2008 wurde der Datensatz aufwändig bereinigt, so dass im März 2008 mit der Datenanalyse begonnen werden konnte. Nachdem im Jahr zuvor anhand der Schweizerischen Absolventenstudie ein Vergleich zwischen Promovierten und universitären Erstabsolventen hinsichtlich ihres Berufserfolgserfolgs hergestellt wurde (erschienen in der Schweizerischen Zeitschrift für Soziologie, Heft 1/2008), der zu dem Ergebnis kam, dass eine Promotion lohnenswert ist, konnten nun die eigenen Daten in die Analyse einbezogen werden. Dabei entstand eine Publikation (Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung 2009 (42)), die zwei interessanten Forschungsfragen nachgeht:1.Gelingt es den Akademikerinnen und Akademikern auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen oder sehen sie sich zunehmend mit Arbeitslosigkeit konfrontiert? 2.Finden Hochqualifizierte eine ihrer Ausbildung angemessene Beschäftigungen oder müssen sie mit inadäquaten Stellen vorlieb nehmen? Bereits die unterdurchschnittlich geringe Arbeitslosenquote von Promovierten weist darauf hin, dass es den Promovierten gelingt, sich am Arbeitsmarkt durchzusetzen. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass inadäquate Beschäftigung unter Promovierten ein marginales Problem darstellt. Im Gegenteil erweisen sich die Jobaussichten für Hochgebildete in der Schweiz als hervorragend, sowohl innerhalb wie ausserhalb der Hochschulen. Geschlechtsspezifische Effekte wirken, wie erwartet, zu Ungunsten der Frauen, lassen sich aber zum Teil durch Selbstselektionsprozesse wie Teilzeitarbeit erklären. Bezüglich der Verdienstmöglichkeiten muss konstatiert werden, dass promovierte Frauen deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, obwohl sie häufiger Jobs ausüben, die eine Promotion als Einstellungsvoraussetzung haben als Männer. Dies liegt vor allem daran, dass Frauen nach Promotionsende häufiger im Hochschulbereich verbleiben. Im tertiären Bereich als typischen Akademikerarbeitsmarkt jedoch nicht die gleichen Gehälter erzielt werden können, wie dies teilweise in der Privatwirtschaft der Fall ist. Weitere Publikationen zum Thema werden folgen.
Direct link to Lay Summary Last update: 21.02.2013

Responsible applicant and co-applicants

Employees

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