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Internet of things for occupational health: Practical, ethical, and legal issues

English title Internet of things for occupational health: Practical, ethical, and legal issues
Applicant Mettler Tobias
Number 187429
Funding scheme NRP 77
Research institution Institut de hautes études en administration publique (IDHEAP) Université de Lausanne
Institution of higher education University of Lausanne - LA
Main discipline Science of management
Start/End 01.10.2020 - 30.09.2024
Approved amount 643'503.00
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All Disciplines (4)

Discipline
Science of management
Public Health and Health Services
Information Technology
Legal sciences

Keywords (8)

Fundamental rights; Biosensors; Occupational health and safety; Internet of things; Wearables; Privacy; Ethics of technology; Trust

Lay Summary (German)

Lead
Das Internet der Dinge kann die Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz revolutionieren, birgt aufgrund der übermässigen Sammlung persönlicher Daten aber auch Gefahren. Das Projekt untersucht die Chancen und Risiken dieser neuen Anwendungen und entwickelt Gestaltungsempfehlungen für eine sichere Nutzung.
Lay summary
Arbeitsbedingte Erkrankungen haben in modernen Gesellschaften ein besorgniserregendes Ausmass angenommen, weshalb Firmen zunehmend auch unkonventionelle Wege der Gesundheitsförderung ins Auge fassen. So ist es heute möglich, die Mitarbeitenden oder den Arbeitsplatz mit neuartigen Hilfsmitteln wie intelligenten Kleidungsstücken, Uhren oder Werkzeugen auszustatten, um mögliche Gesundheitsrisiken wie eine chronische Überlastung oder eine ungesunde Körperhaltung zu erkennen. Diese Lösungen, bekannt unter dem Sammelbegriff «Internet der Dinge», bieten den Mitarbeitenden nicht nur Vorteile, sondern bergen auch Gefahren, weil für die Funktionsweise dieser Dienste sehr persönliche Daten gesammelt werden. Das Projekt widmet sich der Identifikation technischer, rechtlicher und ethischer Risiken und entwickelt Empfehlungen, um der Nutzung des Internets der Dinge am Arbeitsplatz einen normativen Rahmen zu geben.

Heutige Anwendungen des Internets der Dinge sammeln oft unverhältnismässig viele Daten oder bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone, weil viele Fragestellungen noch nicht ausreichend ausgearbeitet wurden: Wo sollen die Daten gespeichert werden? Wer hat Zugriff? Welche Daten sind tatsächlich notwendig für die Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz? Was darf der Arbeitgeber oder Anbieter eines Dienstes mit den Daten tun? Eine solch unklare Ausgangslage fördert Ängste und führt dazu, dass vorteilhafte Anwendungen nicht genutzt werden.

Ziel des Projekts ist es die technischen, rechtlichen und ethischen Herausforderungen und Limitationen der Nutzung des Internets der Dinge bei Gesundheitsförderungsprogrammen am Arbeitsplatz zu untersuchen. Unter anderem wollen wir analysieren, wie sich Anwendungen des Internets der Dinge auf die Autonomie, Identität und Privatsphäre der Arbeitnehmer auswirken. Aufbauend auf dieser Analyse sollen Gestaltungsempfehlungen abgeleitet werden, die zur Vermeidung der ermittelten Gefahren beitragen.

Die im Projekt erarbeiteten Gestaltungsempfehlungen sollen nicht nur die Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinsichtlich der Chancen und Risiken des Internets der Dinge sensibilisieren, sondern auch praktische Vorschläge liefern, um übertriebene Ängste und ethische Dilemmata zu verringern, sowie eine sichere Nutzung intelligenter Anwendungen im Rahmen der digitalen Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz zu gewährleisten.  
 
Direct link to Lay Summary Last update: 05.02.2020

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Associated projects

Number Title Start Funding scheme
172740 Physiolytics at the workplace: How to increase motivation of and create value for employees 01.08.2017 Project funding (Div. I-III)

Abstract

The use of Internet of things (IoT) for occupational health and safety programs is not unproblematic, as sensors create a massive data trail that organizations could easily harness and repurpose for purposes other than health (e.g. commercial goals, job cuts or other drastic changes, which may be against the good of the workforce). With this project, we would like to investigate, from an information systems, legal, and ethical perspective the opportunities and risks when IoT is introduced in the workplace. We will perform analyses of the legal and ethical frameworks applicable to the general use of IoT for health and its compatibility with the fundamental rights anchored in the Swiss legal system. We will also propose safeguards and practical solutions for increasing trust and reducing exaggerated resistance towards data-driven occupational health and safety programs that do enforce relevant ethical guidelines and Swiss laws.
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