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Swiss Inflammatory Bowel Disease Cohort Study (SIBDCS)

English title Swiss Inflammatory Bowel Disease Cohort Study (SIBDCS)
Applicant Rogler Gerhard
Number 177523
Funding scheme Cohort Studies Large
Research institution Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie Departement Innere Medizin Universitätsspital Zürich
Institution of higher education University of Zurich - ZH
Main discipline Internal Medicine
Start/End 01.04.2018 - 31.12.2020
Approved amount 5'142'500.00
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All Disciplines (2)

Discipline
Internal Medicine
Group Medicine

Keywords (12)

Ulcerative colitis; Inflammatory bowel disease ; Environmental risk factors; Microbiome analysis; Quality of life; Epidemiology; Crohn's disease; Cohort; Appropriateness of care; Mental Health; Clinical Research; Psychosoical Stress

Lay Summary (German)

Lead
Eine Kohorten-Studie zur Untersuchung von Krankheitsauslösern, Krankheitsverlauf, Therapie-Risiken und Komplikationen bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen in der Schweiz
Lay summary

Von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED oder Englisch: Inflammatory Bowel Disease, IBD) sind in der Schweiz 12.000 bis 15.000 Menschen betroffen. Weltweit leiden 2,5 Millionen Menschen an diesen chronischen Entzündungen des ganzen Darmes (Morbus Crohn) oder nur des Dickdarmes (Colitis ulcerosa) - und es werden auch in der Schweiz immer mehr. Die Patienten leiden an Durchfällen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Darmblutungen und Schwäche.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind typisch für Umwelt-bedingte Erkrankungen, für die man aber auch ein "genetisches Risiko" besitzt. Weil diese Erkrankungen so exemplarisch sind, können Ergebnisse aus der Forschung zu diesen Erkrankungen auch häufig auf andere Krankheiten wie Rheuma oder Diabetes übertragen werden. Die Ursache der Erkrankungen liegt in einer Wechselwirkung von Umweltfaktoren mit bestimmten Genen des Immunsystems. Wir kennen diese Faktoren noch nicht im Detail, sind aber dabei, immer mehr zu identifizieren. Das ist für betroffene Patienten wichtig, da sich durch Vermeiden von Umweltrisiken u.U. Entzündungsschübe vermeiden lassen und so die Erkrankungen einen besseren Verlauf nehmen.

Im Rahmen der Swiss IBD Cohort Study konnten wir mit tatkräftiger Hilfe von über 100 Gastroenterologen und über 3000 betroffenen Patienten bereits wichtige Erkenntnisse zum Krankheitsverlauf gewinnen. Je länger wir dies untersuchen, umso wertvoller werden die Ergebnisse. Wir tun dies unter tatkräftiger Mithilfe der Schweizer Selbsthilfegruppe der Patienten, der SMCCV.

Wir konnten auch unsere Patienten hinsichtlich ihrer genetischen Risikofaktoren charakterisieren. Nun geht es darum, detailliert zu untersuchen, welche Umweltfaktoren zu welchem Krankheitsverlauf beitragen. Zudem wollen wir erforschen, wie Umweltfaktoren die Zusammensetzung der Darmflora beeinflussen. Diese scheint der Vermittler zwischen Umwelt und Immunsystem zu sein. Daher soll diese Vermittlerrolle und ihre Bedeutung für die Darmentzündungen entschlüsselt werden.

Direct link to Lay Summary Last update: 12.11.2017

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Project partner

Associated projects

Number Title Start Funding scheme
148422 Swiss Inflammatory Bowel Disease Cohort Study (SIBDCS) 01.04.2014 Cohort Studies Large
184753 The role for Protein Tyrosine Phosphatase Non-receptor Type 2 in the pathogenesis of colorectal carcinoma 01.04.2019 Project funding (Div. I-III)
170109 Dietary nanoparticles and their impact on Inflammatory Bowel Disease pathogenesis - Large Nested Project within the SWISS IBD Cohort Study 01.10.2016 Project funding (special)

Abstract

Taking advantage on the existence of a national network of clinical centers, private practice specialists, IBD-oriented laboratories, psychosocial medicine divisions and epidemiologists, a prospective, national cohort, the Swiss IBD Cohort (SIBDC), is firmly established now. We have an extremely well characterized patient cohort. The majority of patients is typed for all known IBD risk genes. We now have data on microbiota, environmental factors and will soon have Information on epigenetics. This will allow us a System biology approach in the next funding period. This will be an important next step in better understanding the pathophysiology of IBD and in understanding the resons for flares.IBD may be seen a an exemplary disease to study environment-microbiota-epigenetic-phenotpye interactions. The next step we plan to take will increase our international visibility even more (collaborations with an US cohort etc.)
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