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Mountain biodiversity and the Sustainable Development Goals: knowledge for synergistic action

English title Mountain biodiversity and the Sustainable Development Goals: knowledge for synergistic action
Applicant Fischer Markus
Number 177386
Funding scheme r4d (Swiss Programme for Research on Global Issues for Development)
Research institution Institut für Pflanzenwissenschaften Universität Bern
Institution of higher education University of Berne - BE
Main discipline Ecology
Start/End 01.11.2018 - 31.10.2022
Approved amount 599'532.00
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All Disciplines (2)

Discipline
Ecology
Social geography and ecology

Keywords (6)

Biodiversity; Sustainable Development Goals; Least developed countries; Mountains; Ecosystem services; Human wellbeing

Lay Summary (German)

Lead
Biodiversität im Gebirge und die UN-Nachhaltigkeitsziele: Wissen für vernetztes HandelnIntakte Bergökosysteme sind wesentlich für das Wohlbefinden sehr vieler Menschen. Wie lässt sich der nachhaltige Schutz der immensen und kostbaren Biodiversität in den Gebirgen der Welt und die Erhaltung der wichtigen Bergökosysteme und ihrer vielfältigen Leistungen mit anderen Nachhaltigkeitszielen, wie Ernährungssicherheit und Gesundheit, vereinbaren?
Lay summary

Hintergrund

Gebirge haben eine hohe ökologische, kulturelle und sozio-ökonomische Bedeutung. 12% der weltweite Landfläche sind Gebirge, sie beheimaten 10% der Weltbevölkerung (wobei die Bevölkerung vieler Gebirgen zu den ärmsten Gruppen gehört), beherbergen eine immense biologische und kulturelle Vielfalt und liefern lebenswichtige Produkte und Leistungen auch für Menschen im Flachland. Das weltweite Bevölkerungs-und Wirtschaftswachstum macht diese ökologisch und kulturell einzigartigen Rückzugsorte besonders verletzlich. Dementsprechend wichtig ist eine künftig ökologisch und sozio-ökonomisch nachhaltige Entwicklung in Gebirgen, bei denen die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wichtige Anhaltspunkte zur Umsetzung liefern und in Strategien für nachhaltige Entwicklung der Gebirgsregionen einfliessen können.

Das Projekt sucht spezifisch nach Synergien und Trade-offs des nachhaltigen Schutzes der Bergökosysteme mit anderen relevanten Nachhaltigkeitszielen wie Nahrungssicherheit, Gesundheit oder Armutsbekämpfung. Dies geschieht lokal in je 3 verschiedenen Gebirgen in Nepal, Tansania und Bolivien mit Partnern und relevanten Akteuren vor Ort. Zusätzlich werden momentane Situation und Trends im Hinblick auf die verschiedenen Nachhaltigkeitszielen anhand einer online-Befragung von vielen Experten zwischen allen grossen Bergregionen der Welt verglichen.

Ziel

Das Ziel des Projekts ist die Bereitstellung von politisch relevantem Wissen und das Aufzeigen von Instrumenten und Möglichkeiten zur nachhaltigen Bewirtschaftung und Erhaltung der Biodiversität in Gebirgen (SDG 15.4), und zwar unter Berücksichtigung konkurrierender Nachhaltigkeitsziele, beschränkter Ressourcen und komplexer Verwaltungsstrukturen.

Bedeutung

Während das durchschnittliche menschliche Wohlergehen auf globaler Ebene zur Zeit zunimmt, nehmen Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen ab. Bergökosysteme sind keine Ausnahme, und es gibt zahlreiche Beweise für tiefgreifende Veränderungen der Biodiversität und Ökosystemleistungen in Bergen weltweit. Diese Veränderungen betreffen nicht nur Bergbewohner, sondern auch die Hunderte von Millionen Einwohner der umliegenden Gegenden. Die in diesem Projekt vorgenommene Bereitstellung von politisch relevantem Wissen und Instrumente, um auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Anforderungen der nachhaltigen Entwicklung in den Bergregionen von der globalen bis zur lokalen Ebene reagieren zu können, ist dementsprechend ein wichtiger Beitrag zu globalen Bemühungen, Berggebieten und ihrer Bevölkerung eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen.   

 

 

 

Direct link to Lay Summary Last update: 13.11.2018

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Associated projects

Number Title Start Funding scheme
159677 Global mountain biodiversity assessment coordination office 2015-2018 01.04.2015 Research Infrastructure

Abstract

Mountains are of immense ecological, cultural, and socio-economic importance. They cover 12% of land, carry 10% of the global human population, harbour huge biological and cultural diversity, and provide vital ecosystem goods and services. However, the combination of increasing global demographic and economic pressure and high biodiversity and ecosystems service value also makes them particularly vulnerable. Accordingly, ecologically sustainable socio-economic development in mountains has become a priority and the Sustainable Development Goals (SDG) have been adopted as a useful tool to guide this progress.This project contributes to a better understanding of the specific challenges associated with the sustainable management and conservation of mountain biodiversity (SDG 15.4) in the context of competing development goals, limited resources, and complex governance structures. It does so with a first mountain-specific comparative assessment of interactions amongst SDG targets based on an analysis of the status and trends in biodiversity, ecosystem services, human wellbeing, and their (in)direct drivers. This assessment is performed across global, national and sub-national scales from mountain systems to communities, and research outcomes are then disseminated to relevant stakeholders for uptake into synergistic sustainable development strategies.The experienced project partners in Bolivia, Nepal, Tanzania, and Switzerland will use globally available data, a literature review, an online survey of >1000 mountain ecosystems involving hundreds of experts in hundreds of mountain ranges worldwide, and local field surveys to collect data on the biodiversity - ecosystems services - human wellbeing nexus across scales. This information will be combined with spatial data and aggregated for analyses and comparisons within and across scales. Interactions between SDG targets will be assessed using expert-, statistics-, and network-based methods. Knowledge transfer at local to national scale will target key stakeholder groups and include participatory approaches. While scientifically rigorous, this project has great development potential in that it offers policy-relevant knowledge and tools to respond to actual sustainable development needs and requirements in mountain areas, from the global to the local levels.
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