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Wissenschaft als Beruf und geschlechtliche Selbstverhältnisse im Wandel. Eine Studie zu NachwuchswissenschaftlerInnen in der Schweiz

English title Science as Vocation: Professional and Gendered Self Relations of Swiss Junior Academics in Transition
Applicant Jäger Ulle
Number 134036
Funding scheme Marie Heim-Voegtlin grants
Research institution Zentrum Gender Studies Universität Basel
Institution of higher education University of Basel - BS
Main discipline Sociology
Start/End 01.05.2011 - 31.01.2014
Approved amount 198'042.00
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Keywords (8)

wissenschaftlicher Nachwuchs; Dual Career Couples; Professionsforschung; Hochschul- und Wissenschaftsforschung; Bolognareform; Habitus, männlich/weiblich; Geschlechterverhältnisse; Persistenz und Wandel

Lay Summary (German)

Lead
Lay summary
Wissenschaft als Beruf und geschlechtliche Selbstverhältnisse im Wandel. Eine Studie zu NachwuchswissenschaftlerInnen in der Schweiz Gegenstand der Untersuchung sind sich verändernde geschlechtliche und berufliche Selbstverhältnisse von NachwuchswissenschaftlerInnen in der Schweiz. Private Geschlechterarrangements und deren Verschränkung mit beruflichen Wünschen, Vorstellungen und Praxen werden vor dem Hintergrund eines sich verändernden Berufsfeldes beschrieben und analysiert. Methode: 30 bereits vorliegende und 10 bis 15 weitere Interviews mit NachwuchswissenschaftlerInnen an Schweizer Universitäten, die im Sinne eines verstehendes Interviews (Bourdieu, Kaufman) geführt und nach dem Ansatz des Theoretical Sampling (Strauss) ausgewählt werden, unterziehe ich einer qualitativen Inhaltsanalyse (Mayring). Problemkreis, Ziel und Relevanz der Untersuchung: Geschlechterverhältnisse im Berufsfeld Wissenschaft erweisen sich trotz gleichstellungspolitischer Massnahmen als persistent in Bezug auf die ungleiche Repräsentanz von Frauen. Ziel der Untersuchung ist es zu zeigen, wie Veränderungen in den privaten Geschlechterarrangements von Frauen und Männern als Motor für Veränderungen in diesem Berufsfeld verstanden werden können. Es geht darum, neue Vorstellungen von Wissenschaft als Beruf sichtbar zu machen und zu analysieren, inwieweit durch diese Veränderungen die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern verringert oder aber auf neue Weise reproduziert werden.
Direct link to Lay Summary Last update: 21.02.2013

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Publications

Publication
Einleitung: Ohne Angst verschieden sein
Grisard Dominique, Jäger Ulle, König Tomke (2013), Einleitung: Ohne Angst verschieden sein, in Grisard Dominique, Jäger Ulle, König Tomke (ed.), 11-25.
Gendersensibles Coaching (nicht nur) im Berufsfeld Wissenschaft
Jäger Ulle (2013), Gendersensibles Coaching (nicht nur) im Berufsfeld Wissenschaft, in Wegener Robert, Fritze Agnes, Loebbert Michael (ed.), 343-353.
Pierre Bourdieu: Die Theorie männlicher Herrschaft als Schlussstein seiner Gesellschaftstheorie
Jäger Ulle, König Tomke, Maihofer Andrea (2013), Pierre Bourdieu: Die Theorie männlicher Herrschaft als Schlussstein seiner Gesellschaftstheorie, in Kahlert Heike, Weinbach Christine (ed.), 15-36.
Verschieden Sein. Nachdenken über Geschlecht und Differenz
Grisard Dominique, Jäger Ulle, König Tomke (ed.) (2013), Verschieden Sein. Nachdenken über Geschlecht und Differenz.
Indivduell Erlebtes strukturell betrachtet: Mentoring für Akademikerinnen an Schweizer Universitäten
Jäger Ulle (2011), Indivduell Erlebtes strukturell betrachtet: Mentoring für Akademikerinnen an Schweizer Universitäten, in femina politica, 2(2012), 122-126.
Mentoring für Akademikerinnen. Individuelle Erfolge, strukturelle Hindernisse und aktuelle Herausforderungen nach zehn Jahren WIN
Jäger Ulle (2011), Mentoring für Akademikerinnen. Individuelle Erfolge, strukturelle Hindernisse und aktuelle Herausforderungen nach zehn Jahren WIN.
Reproduktionsarbeit in der Krise und neue Momente der Geschlechterordnung: Alle nach ihren Fähigkeiten, alle nach ihren Bedürfnissen!
König Tomke, Jäger Ulle (2011), Reproduktionsarbeit in der Krise und neue Momente der Geschlechterordnung: Alle nach ihren Fähigkeiten, alle nach ihren Bedürfnissen!, in Becker Florian, Demirovic Alex, Dück Julia, Bader Pauline (ed.), 147-163.

Scientific events

Active participation

Title Type of contribution Title of article or contribution Date Place Persons involved
Gesellschaft Macht Beratung. Deutsche Gesellschaft für Beratung Talk given at a conference 30.08.2013 Frankfurt, Germany Jäger Ulle;
Auftaktveranstaltung LMU Mentoring Individual talk 06.06.2013 München, Germany Jäger Ulle;
Sustainability and Advancement of Mentoring-Programmes in the Context of Structural Change Talk given at a conference 08.10.2012 München, Germany Jäger Ulle;
Coaching meets Research. Praxisfelder im Fokus Talk given at a conference 06.06.2012 Basel, Switzerland Jäger Ulle;


Communication with the public

Communication Title Media Place Year
Print (books, brochures, leaflets) WIN Zehn Jahre Zehn Menschen German-speaking Switzerland 2011

Abstract

Wissenschaft als Beruf und geschlechtliche Selbstverhältnisse im Wandel. Eine Studie zu NachwuchswissenschaftlerInnen in der SchweizGegenstand der Untersuchung sind sich verändernde geschlechtliche und berufliche Selbstverhältnisse von NachwuchswissenschaftlerInnen in der Schweiz. Private Geschlechterarrangements und deren Verschränkung mit beruflichen Wünschen, Vorstellungen und Praxen werden vor dem Hintergrund eines sich verändernden Berufsfeldes beschrieben und analysiert.Methode: 30 bereits vorliegende und 10 bis 15 weitere Interviews mit NachwuchswissenschaftlerInnen an Schweizer Universitäten, die im Sinne eines verstehendes Interviews (Bourdieu, Kaufman) geführt und nach dem Ansatz des Theoretical Sampling (Strauss) ausgewählt werden, unterziehe ich einer qualitativen Inhaltsanalyse (Mayring).Problemkreis, Ziel und Relevanz der Untersuchung: Geschlechterverhältnisse im Berufsfeld Wissenschaft erweisen sich trotz gleichstellungspolitischer Massnahmen als persistent in Bezug auf die ungleiche Repräsentanz von Frauen. Ziel der Untersuchung ist es zu zeigen, wie Veränderungen in den privaten Geschlechterarrangements von Frauen und Männern als Motor für Veränderungen in diesem Berufsfeld verstanden werden können. Es geht darum, neue Vorstellungen von Wissenschaft als Beruf sichtbar zu machen und zu analysieren, inwieweit durch diese Veränderungen die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern verringert oder aber auf neue Weise reproduziert werden.
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