Project

Back to overview

Household Finances and Housing Markets

English title Household Finances and Housing Markets
Applicant Koeniger Winfried
Number 172821
Funding scheme Project funding (Div. I-III)
Research institution Schweizerisches Institut für Empirische Wirtschaftsforschung (SEW-HSG)
Institution of higher education University of St.Gallen - SG
Main discipline Economics
Start/End 01.06.2017 - 31.05.2019
Approved amount 174'759.00
Show all

Keywords (9)

Household finances; Housing; Retirement saving; Gentrification; Immigration; Haushaltsfinanzen; Wohnungen; Altersvorsorge; Gentrifizierung

Lay Summary (German)

Lead
Die finanziellen Entscheidungen von Privathaushalten und die Entwicklung der Märkte für Wohneigentum stehen in einer engen Wechselwirkung. Die privaten Ersparnisse - wie etwa das Vorsorgesparen - beeinflussen die Nachfrage nach Wohneigentum und dadurch auch die Immobilienpreise, z.B. aufgrund von Belehnungsrestriktionen im Hypothekarmarkt. Andererseits beeinflussen Veränderungen in den Preisen für Wohneigentum - etwa aufgrund von Einwanderung oder Änderungen vom Zinsniveau - das Konsumverhalten und Sparverhalten der privaten Haushalte.
Lay summary

Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts

Das Ziel dieses Projektes ist es, die Wechselwirkungen zwischen dem Markt für Wohneigentum und den Spar- und Konsumentscheiden von privaten Haushalten in der Schweiz besser zu verstehen. Hierzu werden anhand von mikroökonomischen Daten die privaten Spar- und Wohnentscheidungen von Haushalten in der Schweiz untersucht.

Der Zusammenhang von Wohneigentumserwerb und Vorsorgesparen ist ein erster Schwerpunkt des Projekts. Wohnungen und Häuser sind nicht nur ein Konsumgut, sondern auch Vermögen und dadurch ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge in vielen Volkswirtschaften. Wirtschaftspolitisch von grossem Interesse ist, dass Privathaushalte einen Teil des für die Altersvorsorge angesparten Vermögens in der zweiten Säule für den Erwerb von Wohneigentum verwenden können. Daten grosser Pensionsfonds und Versicherungen sollen helfen, Faktoren zu isolieren, welche den Vorbezug der Ersparnisse aus der zweiten Säule für den Wohneigentumserwerb erklären können.

Der Zusammenhang zwischen steigenden Preisen von Wohneigentum – aufgrund der Zunahme der Einwanderung – und den Wohn- und Konsumentscheidungen der inländischen Bevölkerung ist ein zweiter Schwerpunkt des Projektes. Dieses Teilprojekt untersucht insbesondere die Beziehung zwischen Immigration, Hauspreisen und Gentrifizierung. Dabei werden Daten zur Immigration mit Daten zu Hauspreisen auf Gemeindeebene für die Zeitperiode 1999-2013 kombiniert, um die Entscheidungen von Privathaushalten zu analysieren, insbesondere was den Ansiedlungsort und den Erwerb von Wohneigentum angeht.

Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext

Für das Projekt werden mikroökonomische Daten aufbereitet und zusammengestellt, um wirtschafts- und gesellschaftspolitisch relevante Hypothesen zu testen. Moderne empirische Methoden erlauben es, die analysierten Zusammenhänge zu quantifizieren und somit einen Beitrag zur wirtschaftspolitischen Debatte zu leisten.

Direct link to Lay Summary Last update: 02.05.2017

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Abstract

This project is a collaborative effort of scholars at the University of St. Gallen to further our understanding of interactions between housing markets and household finances (including pension planning). By doing so, we aim at contributing to the ongoing discussion about the consequences of current developments in the real-estate markets and housing finance for economic stability and wealth distribution.
-