Projekt

Zurück zur Übersicht

To Save and To Defend: Global Normative Ambiguity and Regional Order

Titel Englisch To Save and To Defend: Global Normative Ambiguity and Regional Order
Gesuchsteller/in Hofmann Stephanie
Nummer 172667
Förderungsinstrument Projektförderung (Abt. I-III)
Forschungseinrichtung Institut de Hautes Etudes Internationales et du Développement
Hochschule Graduate Institute of International and Development Studies - IHEID
Hauptdisziplin Politikwissenschaften
Beginn/Ende 01.09.2017 - 31.08.2021
Bewilligter Betrag 957'982.00
Alle Daten anzeigen

Keywords (5)

UN; international relations; regional organization; normative order; international security

Lay Summary (Deutsch)

Lead
Die Hauptziele dieses Forschungsprojekts sind es, zu verstehen und zu erklären (i) wie die UNO und regionale Sicherheitsorganisationen aufeinander Bezug nehmen und (ii) warum einige regionale Sicherheitsorganisationen sich eher auf die UNO beziehen als andere.
Lay summary

Die anhaltende Forderung nach Friedensoperationen hat die UNO überlastet. Obwohl die UN-Charta regionalen Sicherheitsorganisationen eine Rolle bei der Wahrung des internationalen Friedens zugesteht, bestimmt sie nicht, wie sich diese regionalen Sicherheitsorganisationen der UNO gegenüber zu verhalten haben. Dies ermöglicht den regionalen Sicherheitsorganisationen ihr eigenes Verständnis der internationalen Sicherheitsordnung zu formulieren und entsprechend zu handeln. Bisher können wir beobachten, dass einige regionale Sicherheitsorganisationen ohne ein Mandat des UN-Sicherheitsrates gehandelt haben oder dass sie militärische Gewaltanwendung anders als die UN begründen. Dies beeinträchtigt die interinstitutionelle Zusammenarbeit und stellt die internationalen Sicherheitsordnung in Frage. Um die Beziehungen zwischen der UNO und regionalen Sicherheitsorganisationen besser zu verstehen, baut das Projekt auf einer innovativen theoretischen Agenda auf: es vereint theoretische Diskussionen aus dem Bereich der Internationalen Beziehungen mit Einsichten aus dem Völkerrecht und der Soziologie des Rechts. In Anbetracht der Tatsache, dass noch keine andere wissenschaftliche Ausführung analysiert hat, wie sich die Vereinten Nationen und regionale Sicherheitsorganisationen in ihren Visionen der internationalen Sicherheitsordnung aufeinander beziehen, wird diese Forschung auch neue empirische und politisch relevante Beiträge liefern. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Beziehung der UNO mit der NATO, der Afrikanischen Union, der Union Südamerikanischer Staaten als auch regionalen Organisationen im postsowjetischem Raum geworfen.

Direktlink auf Lay Summary Letzte Aktualisierung: 02.08.2017

Verantw. Gesuchsteller/in und weitere Gesuchstellende

Mitarbeitende

Abstract

The persistent demand for peace operations has left the UN overburdened. The UN Charter makes provisions regarding the role of regional security organizations (RSOs) in maintaining international peace and security. However, it does not clarify whether the UN has primacy over such matters. This opens a space in which RSOs can formulate their own understandings of international security order and act accordingly. Some RSOs have taken on responsibilities without UN consent or against UN norms. This jeopardizes inter-institutional cooperation and questions the normative coherence of the international security order. SECORD’s main objectives are to understand and explain (i) how the global institutional level relates to regional visions of international security order and (ii) why some RSOs are more compatible with the UN while others challenge the UN in security matters and suggests alternative orders. To achieve these goals, SECORD is built on an innovative theoretical agenda: from International Relations (IR), it brings together the fields of comparative regionalism, rising powers, and international organizations. It expands the IR research frontier by incorporating insights from International Law and Sociology of Law. Considering that no other work has yet analyzed how the UN and RSOs relate to one another in their visions of international security order, this research will also provide original empirical and policy relevant contributions. By adopting a comparative research design that will test different propositions across the Americas, Europe, Eurasia, Africa and the Middle East using process tracing, this project distinguishes itself through its systematic analysis across RSOs and their relations to the UN. SECORD makes key contributions to our understanding of global governance mechanisms, the role of RSOs as agents of structuring order, and the complex linkages between the global and regional level by studying the UN’s relationship to RSOs.
-