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Determinants of vaccine hesitancy and under-immunization with childhood and Human Papilloma Virus vaccines in Switzerland

English title Determinants of vaccine hesitancy and under-immunization with childhood and Human Papilloma Virus vaccines in Switzerland
Applicant Tarr Philip
Number 167398
Funding scheme NRP 74 Smarter Health Care
Research institution Medizinische Universitätsklinik Kantonsspital Bruderholz
Institution of higher education University of Basel - BS
Main discipline Infectious Diseases
Start/End 01.03.2017 - 28.02.2021
Approved amount 397'430.00
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All Disciplines (2)

Discipline
Infectious Diseases
Sociology

Keywords (6)

Childhood Immunizations; Human Papilloma Virus Vaccine; Physician trust and communication; Vaccine Hesitancy; Vaccination; Sociocultural determinants

Lay Summary (German)

Lead
Eine zunehmende Zahl von Eltern in der Schweiz impft ihre Kinder nur teilweise, später als empfohlen oder gar nicht. Dies führt zu einer Unterversorgung der Bevölkerung, denn Impfungen sind wirksam und sicher.
Lay summary
Eine wachsende Zahl von Personen zweifelt die Sicherheit, die Wirksamkeit und den Nutzen von Impfungen an. Diese Impfskepsis führt zu einer zu geringen Durchimpfungsrate der Bevölkerung, erhöht das Risiko für Krankheitsausbrüche und gefährdet vulnerable Personen. Zudem kann chronischen Krankheiten wie beispielsweise Feigwarzen und Gebärmutterhalskrebs nicht optimal vorgebeugt werden, wenn auf die entsprechende Impfung verzichtet wird. Bisher wurde kaum untersucht, welche Faktoren Eltern bei ihrem Entscheid, ob und wie sie ihr Kind impfen, beeinflussen. 

Ziel der Studie ist es, die Gründe für die Impfskepsis bei Eltern sowie Ärztinnen und Ärzte besser zu verstehen. Insbesondere soll die Perspektive von Eltern, welche komplementär- bzw. alternativmedizinische Praxen aufsuchen, berücksichtigt werden. Zudem soll eine Annäherung der komplementär- bzw. alternativmedizinisch und schulmedizinisch tätigen Ärzte ermöglicht werden. 

Impfskeptische Eltern und Komplementär- bzw. Alternativmediziner sowie impfbefürwortende Eltern und Schulmedizinerinnen werden vertieft zu ihrer Impfeinstellung und ihren Beweggründen befragt. Basierend darauf sowie auf bereits publizierten Untersuchungen wird eine telefonische Befragung von 600 Eltern, die schulmedizinische Praxen aufsuchen, sowie von 300 Eltern, die Alternativ- bzw. Komplementärmedizinerinnen konsultieren, durchgeführt. Die Ergebnisse werden genutzt, um eine Intervention für impfskeptische Eltern sowie Ärztinnen und Ärzte zu entwerfen. 

Die Studie trägt dazu bei, die soziokulturellen Einflussfaktoren auf die individuelle Impfentscheidung besser zu verstehen. Auf dieser Grundlage können Interventionen zur Steigerung der Impfrate in der Schweiz geplant und durchgeführt werden. 
Direct link to Lay Summary Last update: 11.03.2017

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Project partner

Collaboration

Group / person Country
Types of collaboration
Network of physicians affiliated with Sentinella Surveillance System of BAG/OFSP Switzerland (Europe)
- in-depth/constructive exchanges on approaches, methods or results
- Industry/business/other use-inspired collaboration
Network of participating complementary/alternative medicine (CAM) providers Switzerland (Europe)
- in-depth/constructive exchanges on approaches, methods or results
Bundesamt für Gesundheit Switzerland (Europe)
- in-depth/constructive exchanges on approaches, methods or results
- Publication
- Research Infrastructure
- Industry/business/other use-inspired collaboration

Abstract

Impfskeptische Eltern und Ärzte in der SchweizEine zunehmende Zahl von Eltern in der Schweiz impft ihre Kinder nur teilweise, später als empfohlen oder gar nicht. Dies führt zu einer Unterversorgung der Bevölkerung, denn Impfungen sind wirksam und sicher. Eine wachsende Zahl von Personen zweifelt die Sicherheit, die Wirksamkeit und den Nutzen von Impfungen an. Diese Impfskepsis führt zu einer zu geringen Durchimpfungsrate der Bevölkerung, erhöht das Risiko für Krankheitsausbrüche und gefährdet vulnerable Personen. Zudem kann chronischen Krankheiten wie beispielsweise Feigwarzen und Gebärmutterhalskrebs nicht optimal vorgebeugt werden, wenn auf die entsprechende Impfung verzichtet wird. Bisher wurde kaum untersucht, welche Faktoren Eltern bei ihrem Entscheid, ob und wie sie ihr Kind impfen, beeinflussen. Ziel der Studie ist es, die Gründe für die Impfskepsis bei Eltern sowie Ärztinnen und Ärzte besser zu verstehen. Insbesondere soll die Perspektive von Eltern, welche komplementär- bzw. alternativmedizinische Praxen aufsuchen, berücksichtigt werden. Zudem soll eine Annäherung der komplementär- bzw. alternativmedizinisch und schulmedizinisch tätigen Ärzte ermöglicht werden. Impfskeptische Eltern und Komplementär- bzw. Alternativmediziner sowie impfbefürwortende Eltern und Schulmedizinerinnen werden vertieft zu ihrer Impfeinstellung und ihren Beweggründen befragt. Basierend darauf sowie auf bereits publizierten Untersuchungen wird eine telefonische Befragung von 600 Eltern, die schulmedizinische Praxen aufsuchen, sowie von 300 Eltern, die Alternativ- bzw. Komplementärmedizinerinnen konsultieren, durchgeführt. Die Ergebnisse werden genutzt, um eine Intervention für impfskeptische Eltern sowie Ärztinnen und Ärzte zu entwerfen. Die Studie trägt dazu bei, die soziokulturellen Einflussfaktoren auf die individuelle Impfentscheidung besser zu verstehen. Auf dieser Grundlage können Interventionen zur Steigerung der Impfrate in der Schweiz geplant und durchgeführt werden.
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