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Measuring the effectiveness and efficiency of the European Union Emissions Trading Scheme

English title Measuring the effectiveness and efficiency of the European Union Emissions Trading Scheme
Applicant Hintermann Beat
Number 163054
Funding scheme Project funding (Div. I-III)
Research institution Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Universität Basel
Institution of higher education University of Basel - BS
Main discipline Economics
Start/End 01.10.2016 - 30.09.2019
Approved amount 196'345.00
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Keywords (5)

EU ETS; Emissions trading; Program evaluation; Climate change; Emission permit markets

Lay Summary (German)

Lead
Das EU Emissions Trading Scheme (EU ETS) ist das Flaggschiff der europäischen Klimapolitik und ist seit 2005 in Betrieb. Dieses "cap-and-trade" System reguliert die Emissionen der energieintensiven Industrie in der EU, welche über 40% der gesamten Treibhausgasemissionen der EU ausmachen. In einem Emissionshandelsmarkt sind die Gesamtemissionen fixiert und in sogenannte Zertifikate unterteilt; für jede Tonne CO2, welche eine Firma ausstösst, muss sie ein Zertifkat abgeben. Firmen erhalten Zertifikate entweder umsonst oder auf dem Markt. Das Ziel eines Emissionshandelssystem ist es, ein bestimmtes Emissionssziel zu tiefstmöglichen Kosten zu erreichen. In welchem Ausmass dieses Ziel erfüllt worden ist bzw. wird, ist Gegenstand der unseres Forschungsprojekts.
Lay summary

Wir untersuchen den Effekt des EU ETS auf Firmen im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Die Hauptschwierigkeit einer emprischen Analyse eines Emissionshandelssystems (und generell von Regulierungen oder "treatments") besteht darin, dass die Kontrafaktualdaten fehlen. In anderen Worten, es existieren keine Daten ab 2005 über die betroffenen Firmen ohne EU ETS. Um den Effekt des EU ETS z.B. auf Emissionen zu berechnen muss man daher zuerst die entsprechenden Grössen im kontrafaktualen Regime (d.h. ohne EU ETS nach 2005) berechnen. Wir schätzen diese Variablen mithilfe einer Kontrollgruppe, die aus Firmen besteht, die nicht dem EU ETS unterstehen, die aber aufgrund von beobachtbaren Grössen eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen zu den regulierten Firmen.

Neben direkt beobachtaben öknomischen Variablen wie Emissionen, Profite, Umsatz oder Anzahl Mitarbeiter interessieren wir uns auch für die Auswirkungen des EU ETS auf betriebliche Effizienz. Es ist beispielsweise möglich, dass der EU ETS die Kosten einer Firma nur geringfügig oder gar nicht erhöht, wenn die Regulierung gleichzeitig zu einer Effizienzsteigerung führt. Im Gegenzug ist es auch denkbar, dass die Mehrkosten Firmen dazu zwingt, Arbeitskräfte abzubauen und/oder auf andere Produkte zu wechseln. Wir berechnen betriebliche Effizieng mithilfe einer Produktionsanalyse.  Zuletzt versuchen wir, die Kosten der Emissionsvermeidung für verschiedene Untersektoren der verarbeitenden Industrie zu schätzen. Diese Vermeidungskosten sind zentral für die Effizienz eines Emissionshandelssystems, aber nicht direkt beobachtbar.

Das Panel Administrative Firmendaten in Deutschland (AFiD) erlaubt es uns, diese Fragen empirisch und mit Hilfe ökonometrischer Methoden zu untersuchen. Ziel unserer Forschung ist es, unser Verständnis über die Performance des EU ETS zu erhöhen, und von klimapolitischen Massnahmen generell.

Direct link to Lay Summary Last update: 24.07.2016

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Name Institute

Abstract

This project analyzes the performance of the European Union Emissions Trading Scheme (EU ETS) using administrative data from manufacturing plants in Germany. The research develops along three main lines of inquiry. The first Work Package (WP) consists of an analysis of the impacts of the EU ETS on regulated firms in the German manufacturing industry. Building on recent contributions, we apply a matching framework to investigate the causal impact of the EU ETS on treated firms in terms of a number of environmental, technical and economic indicators. We also compute an index of environmental policy stringency at the sectoral level for both ETS and non-ETS firms by estimating the shadow price of emissions. In WP 2, we use a productivity analysis framework to examine the impact of the ETS in terms of firm-level efficiency related to production, costs, revenue and profits. Such an analysis will offer a deeper understanding about the nature of the effect of the EU ETS on the regulated firms than is possible by focusing on economic outcomes alone (that is, the analysis in WP 1). In the third WP, we will use an econometric approach to estimate firms' abatement cost functions. The principal cost advantage of an ETS, relative to command-and-control regulation, is that emissions abatement takes place where it is cheapest, rather than uniformly across firms and sectors. To date, there has been no analysis of the extent to which these gains from trade have materialized in the EU ETS (or in any other permit market, for that matter). Estimating abatement cost functions on the subsector-level will enable us to compute the least-cost outcome within manufacturing firms, and compare this to the abatement costs associated with a hypothetical command-and-control regulation as well as the actual costs of abatement within German manufacturing firms. This analysis will provide new insights into the impact imposed by the EU ETS across different manufacturing subsectors in Germany, as well as into the efficiency of the EU ETS and other permit markets more generally.
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