Project

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Regulierung von Entscheidungen am Lebensende

English title Regulating end-of-life decisions
Applicant Rütsche Bernhard
Number 162947
Funding scheme Project funding (Div. I-III)
Research institution Rechtswissenschaftliche Fakultät Universität Luzern
Institution of higher education University of Lucerne - LU
Main discipline Legal sciences
Start/End 01.01.2016 - 30.04.2018
Approved amount 140'168.00
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All Disciplines (2)

Discipline
Legal sciences
Sociology

Keywords (8)

Assisted Dying; Soft Law; Legal Protection; Administrative Law; Health Insurance Law; Autonomy; Regulatory Instruments; Human Rights

Lay Summary (German)

Lead
Ziel des Projekts ist es, die regulatorischen Rahmenbedingungen von Entscheidungen am Lebensende in Institutionen zu analysieren, im Lichte der massgebenden Menschenrechte kritisch zu beleuchten und einen allfälligen verwaltungsrechtlichen Regulierungsbedarf zu identifizieren. Im Allgemeinen Teil des Projekts werden die für Entscheidungssituationen am Lebensende bedeutsamen Menschenrechte und ihre Konkretisierung in der Rechtsprechung untersucht. Der Besondere Teil widmet sich einzelnen Problemkonstellationen, die sich im Rahmen einer bereits durchgeführten qualitativen sozial-empirischen Studie als praktisch relevant herauskristallisiert haben.
Lay summary
Das vorliegende Projekt untersucht die Frage, wie mit öffentlich-rechtlichen Instrumenten sichergestellt werden kann, dass am Lebensende in Heimen und Spitälern Entscheidungen getroffen werden, die im besten Interesse der betroffenen Personen liegen und soweit wie möglich deren Willen respektieren. Ziel des Projekts ist es, die regulatorischen Rahmenbedingungen von Entscheidungen am Lebensende in Institutionen zu analysieren, im Lichte der massgebenden Menschenrechte kritisch zu beleuchten und einen allfälligen verwaltungsrechtlichen Regulierungsbedarf zu identifizieren. Im Allgemeinen Teil des Projekts werden die für Entscheidungssituationen am Lebensende bedeutsamen Menschenrechte und ihre Konkretisierung in der Rechtsprechung untersucht. Zusätzlich sind die menschenrechtlichen Vorgaben, über eine blosse Darstellung hinaus, im Lichte der allgemeinen medizinethischen Prinzipien sowie des ethischen Diskurses über das gute Sterben zu würdigen. Der Besondere Teil widmet sich einzelnen Problemkonstellationen, die sich im Rahmen einer bereits durchgeführten qualitativen sozial-empirischen Studie als praktisch relevant herauskristallisiert haben. Dabei gilt es, zunächst den jeweiligen Problemkreis unter Bezugnahme auf die empirische Studie (und gegebenenfalls weitere empirische Untersuchungen) realitätsgetreu zu beschreiben, die aktuelle Rechtslage zu untersuchen und zu fragen, ob zur Verwirklichung der Menschenrechte de lege ferenda regulatorische Vorkehren zu treffen sind und wie solche Regulierungen aussehen könnten.
Direct link to Lay Summary Last update: 20.10.2015

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Publications

Publication
Fürsorgerische Unterbringung bei Fremdgefährdung
Hürlimann Daniel, Trachsel Manuel (2017), Fürsorgerische Unterbringung bei Fremdgefährdung, EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG, Muttenz.
Fürsorgerische Unterbringung bei Suizidalität
Hürlimann Daniel, Trachsel Manuel (2017), Fürsorgerische Unterbringung bei Suizidalität.
Ist die fürsorgerische Unterbringung von Urteilsfähigen zulässig?
Hürlimann Daniel, Trachsel Manuel (2017), Ist die fürsorgerische Unterbringung von Urteilsfähigen zulässig?, in Swiss Medical Forum, 2017(9), 214-216.
Le placement à des fins d’assistance de personnes capables de discernement est-il admissible?
Hürlimann Daniel, Trachsel Manuel (2017), Le placement à des fins d’assistance de personnes capables de discernement est-il admissible?, in Forum Médical Suisse, 2017(9), 214-216.

Collaboration

Group / person Country
Types of collaboration
Klinisches Ethikkomitee am Universitätsspital Zürich Switzerland (Europe)
- in-depth/constructive exchanges on approaches, methods or results
Palliativzentrum am Inselspital Bern Switzerland (Europe)
- in-depth/constructive exchanges on approaches, methods or results
Zentrum für Recht und Gesundheit an der Universität Luzern Switzerland (Europe)
- in-depth/constructive exchanges on approaches, methods or results
- Publication
Institut für Rechtsmedizin an der Universität Zürich Switzerland (Europe)
- in-depth/constructive exchanges on approaches, methods or results
IBME – Institut für Biomedizinische Ethik – Universität Zürich Switzerland (Europe)
- in-depth/constructive exchanges on approaches, methods or results
- Publication

Communication with the public

Communication Title Media Place Year
Media relations: print media, online media Brisante Fragen zum Thema Sterben uniluAKTUELL German-speaking Switzerland 2018
Media relations: print media, online media Informationsrecht am Lebensende HSG Focus German-speaking Switzerland 2017

Associated projects

Number Title Start Funding scheme
139262 Regulierung von Entscheidungen am Lebensende in Kliniken, Heimen und Hospizen: Menschenrechtliche Massstäbe und verwaltungsrechtliche Instrumente 01.10.2012 NRP 67 End of Life

Abstract

Das vorliegende Projekt untersucht die Frage, wie mit öffentlich-rechtlichen Instrumenten sichergestellt werden kann, dass am Lebensende in Heimen und Spitälern Entscheidungen getroffen werden, die im besten Interesse der betroffenen Personen liegen und soweit wie möglich deren Willen respektieren. Ziel des Projekts ist es, die regulatorischen Rahmenbedingungen von Entscheidungen am Lebensende in Institutionen zu analysieren, im Lichte der massgebenden Menschenrechte kritisch zu beleuchten und einen allfälligen verwaltungsrechtlichen Regulierungsbedarf zu identifizieren. Im Allgemeinen Teil des Projekts werden die für Entscheidungssituationen am Lebensende bedeutsamen Menschenrechte und ihre Konkretisierung in der Rechtsprechung untersucht. Zusätzlich sind die menschenrechtlichen Vorgaben, über eine blosse Darstellung hinaus, im Lichte der allgemeinen medizinethischen Prinzipien sowie des ethischen Diskurses über das gute Sterben zu würdigen. Der Besondere Teil widmet sich einzelnen Problemkonstellationen, die sich im Rahmen einer bereits durchgeführten qualitativen sozial-empirischen Studie als praktisch relevant herauskristallisiert haben. Dabei gilt es, zunächst den jeweiligen Problemkreis unter Bezugnahme auf die empirische Studie (und gegebenenfalls weitere empirische Untersuchungen) realitätsgetreu zu beschreiben, die aktuelle Rechtslage zu untersuchen und zu fragen, ob zur Verwirklichung der Menschenrechte de lege ferenda regulatorische Vorkehren zu treffen sind und wie solche Regulierungen aussehen könnten. Indem das Projekt sozial-empirische Forschungsergebnisse für die rechtswissenschaftliche Untersuchung fruchtbar macht, soll es gleichzeitig einen Beitrag zur juristischen Grundlagenforschung und zur konkreten Verbesserung der Situation von Menschen am Lebensende leisten.
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