Projekt

Zurück zur Übersicht

Hydrological climate change impact assessment – addressing the uncertainties (HIMAUI)

Titel Englisch Hydrological climate change impact assessment – addressing the uncertainties (HIMAUI)
Gesuchsteller/in Seibert Jan
Nummer 156606
Förderungsinstrument Projektförderung (Abt. I-III)
Forschungseinrichtung Geographisches Institut Universität Zürich
Hochschule Universität Zürich – ZH
Hauptdisziplin Hydrologie, Limnologie, Glaziologie
Beginn/Ende 01.10.2014 - 30.04.2018
Bewilligter Betrag 180'007.00
Alle Daten anzeigen

Alle Disziplinen (3)

Disziplin
Hydrologie, Limnologie, Glaziologie
Klimatologie, Atmosphärenphysik, Aeronomie
Andere Gebiete der Umweltwissenschaften

Keywords (4)

Climate change; Hydrological impacts; Uncertainty; Downscaling

Lay Summary (Deutsch)

Lead
Es wird erwartet, dass die Klimaveränderung merkbare Auswirkungen auf den Wasserkreislauf und die verfügbaren Wasserressourcen haben wird. Insbesondere werden Veränderungen in der Stärke und Häufigkeit von Extremereignissen, sowohl Überschwemmungen wie Trockenheiten, erwartet. Um rechtzeitig sinnvolle Anpassungen durchführen zu können, sind fundierte Aussagen über mögliche Änderungen in Abfluss (und anderen hydrologischen Grössen) für Entscheidungsträger wichtig. Trotz aller Fortschritte in der Klimamodellierung, sind Klimasimulationen in den Details immer noch unsicher und bereits kleinere Unsicherheiten im Niederschlag können entscheidende Unsicherheiten im Abfluss verursachen.
Lay summary

Dieses Projekt beschäftigt sich daher mit einem Schwerpunkt die Schweiz damit, wie die Simulationen der Klimamodelle am besten in hydrologischen Modellen verwendet werden können, um möglichst sichere Aussagen über den zukünftigen Abfluss und vor allem dessen Variation und Extremwerten treffen zu können.

Hierzu werden verschieden Fragen genauer betrachtet. Zunächst geht es darum, die Klimasimulationen (v.a. Temperatur und Niederschlag) integriert auszuwerten, indem diese mit Hilfe von hydrologischen Modellen mit dem Abfluss verschiedener Einzugsgebiete verglichen werden. Einzugsgebiete erlauben hierbei die verschiedenen klimatischen Grössen kombiniert zu betrachten und die klimatischen Simulationen räumlich und zeitlich zu integrieren. Die Frage, inwiefern sich die Verdunstung in einem veränderten Klima verändert, wird noch intensiv diskutiert. Hydrologische Modelle verwenden häufig die Temperatur, um die Verdunstung abzuschätzen. Vieles deutet darauf hin, dass dadurch die mögliche Veränderung der Verdunstung überschätzt wird. In diesem Projekt werden wir daher auch verschiedenen Möglichkeiten, die Verdunstung und deren Veränderung abzuschätzen, betrachten. Eine weitere Herausforderung ist die mögliche zeitliche Veränderung von Modellparametern, die meistens als konstant angenommen. Als Folge einer Klimaveränderung kann sich jedoch auch die Vegetation ändern. Ausserdem kompensieren Modellparameter häufig Vereinfachungen im Modell und auch diese Kompensation kann sich bei veränderten Klimabedingungen verändern.

Dieses Projekt wird sich mit den genannten Unsicherheitsfaktoren in Bezug zu den Auswirkungen der Klimaveränderung auf Wasserressourcen beschäftigen. Ein wichtiger Aspekt wird auch sein, wie diese Unsicherheiten am sinnvollsten kommuniziert werden können.      

Direktlink auf Lay Summary Letzte Aktualisierung: 30.03.2015

Verantw. Gesuchsteller/in und weitere Gesuchstellende

Mitarbeitende

Verbundene Projekte

Nummer Titel Start Förderungsinstrument
131995 Hydrological modelling for climate-change impact assessment based on Regional Climate Model results 01.06.2011 Projektförderung (Abt. I-III)

Abstract

This project will contribute towards assessing climate-change impacts on the temporal variability of catchment runoff and available water resources. This will support deciding on appropriate mitigation and adaptation strategies. We will address the following important issues in hydrological climate change impact modelling: (1) Integrated evaluation of climate model simulations for hydrological projections through catchment modelling, (2) Estimation of potential evaporation for climate change scenarios, (3) Time-variability of hydrological model parameters, (4) Communication of the combined uncertainties for climate-resilient decision making. The evaluation of performances and uncertainties of the different approaches will be based on an integrated evaluation of different climate variables through catchment modelling. This will help to improve the capability for predicting climate change impacts on runoff and its variability, as well as both droughts and floods. An important part of this project is the estimation, visualisation and communication of the combined uncertainties of the simulation of catchment-scale impacts of climate change.
-