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'Geschlechtertheorie und Gleichstellungspraxis' - Programmsynthese NFP 60 Teil II

English title Gender Theory and the Practice of Gender Equality - Synthesis of NRP 60: Part II
Applicant Liebig Brigitte
Number 154496
Funding scheme NRP 60 Gender Equality
Research institution Institut für Kooperationsforschung und -entwicklung Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Institution of higher education University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland (without UTE) - FHNW
Main discipline Sociology
Start/End 01.04.2014 - 31.03.2016
Approved amount 46'460.00
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All Disciplines (3)

Discipline
Sociology
Political science
Education and learning sciences, subject-specific education

Keywords (7)

NFP 60; Theorie; Gender; Gleichstellung; Politik; Praxis; Forschungsresultate

Lay Summary (German)

Lead
Das NFP 60 hat eine Fülle von höchst relevanten Resultaten und weiterführenden Fragen hervorgebracht, die in diesem Buch - anschliessend an aktuelle Debatten der Gender Studies sowie weitere Disziplinen - in einer für Wissenschaft und die interessierte Fachöffentlichkeit ansprechenden Form dargelegt werden sollen.
Lay summary
Das NFP 60 hat eine Fülle von höchst relevanten Resultaten und weiterführenden Fragen hervorgebracht. Anliegen dieses Buches ist es, die Erkenntnisse des NFP 60 in verschiedenen, mit Ungleichheitsfragen befassten Disziplinen zu verankern, von denen auch in Zukunft Impulse für weitergehende gesellschaftliche/politische Diskussionen zu erwarten sind (wie z.B. in  Soziologie, Politikwissenschaft, Bildungswissenschaft, Ökonomie, Psychologie, Sozialgeographie). Das Buch soll überdies eine Plattform für eine gendertheoretisch fundierte Auseinandersetzung mit Gleichstellungspolitik bieten und Brücken zwischen Gendertheorie und Gleichstellungspolitik und -praxis aufzeigen.  Mit den Projekten des NFP 60 bietet sich in besonderer Weise eine Möglichkeit, verschiedenen gesellschaftlichen Ausschnitten bzw. Adressatengruppen einen Einblick in die Fruchtbarkeit theoretischer Ansätze der Geschlechterforschung für Gesellschaft und Praxis zu vermitteln.  

Das Buch richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an eine an wissenschaftlichen Fragen interessierte Fachöffentlichkeit.

 

Direct link to Lay Summary Last update: 03.04.2014

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Abstract

Die Buchpublikation 'Geschlechtertheorie und Gleichstellungpraxis' (Arbeitstitel) bildet Teil 2 der Programmsynthese des NFP 60. Ihr Ziel ist es, die Forschungsresultate des NFP 60 als aktuelle Beiträge zur Geschlechterforschung in einer für die Wissenschaft und die interessierte Fachöffentlichkeit ansprechenden Form darzulegen und dabei Brücken zwischen Gendertheorie und Gleichstellungspraxis aufzuzeigen. Zielgruppen der Publikation bilden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie eine an wissenschaftlichen Fragen interessierte Fachöffentlichkeit, die in mit Gender- und Gleichstellungsfragen befassten Berufsfeldern tätig ist.Die Zielsetzungen im Einzelnen: Die Publikation gilt erstens der nachhaltigen Verankerung der Fragestellungen und Erkenntnisse des NFP 60 in den mit Ungleichheitsfragen befassten Disziplinen, von denen auch in Zukunft Impulse für weitergehende gesellschaftliche/politische Diskussionen zu erwarten sind (wie z.B. Soziologie, Politikwissenschaft, Bildungswissenschaft, Ökonomie, Psychologie, Sozialgeographie). Sie soll überdies eine Plattform für eine gendertheoretisch fundierte Auseinandersetzung mit Gleichstellungspolitik bieten. Neben einem Beitrag zur Weiterentwicklung der Geschlechterforschung sollen die Beiträge Möglichkeiten einer Brückenbildung zwischen Geschlechterforschung und Gleichstellungspraxis aufzeigen.Zweitens sollen die im Band versammelten Beiträge Problemstellungen und Themen aufgreifen, welche weder im Synthesebericht noch in den Special Issues zum NFP 60 als Kernthemen aufgegriffen werden. Neben einer gendertheoretischen Reflexion der Gleichstellungspolitik und - praxis oder Auseinandersetzung mit dem Gleichstellungsbegriff zählt dazu etwa ein systematisches Aufzeigen der Wechselwirkungen der Ungleichheitskategorie ‚Geschlecht’ mit anderen Ungleichheitsdimensionen (Stichwort: Intersektionalität); zum anderen kann das Konzept der Intersektionalität selbst aus gleichstellungspolitischer Perspektive einer kritischenBetrachtung unterzogen werden.Drittens sollen jene Schnittstellen bzw. Übergänge in ihrer gleichstellungspolitischen Bedeutung thematisiert werden, die zwischen den aktuellen ‚Kernbereichen der Gleichstellungspolitik‘ (Bildung, Familie, Arbeit, Soziale Sicherheit) liegen. Besonders in Berücksichtigung projektübergreifender Resultate sind an dieser Stelle weiterführende Erkenntnisse zu erwarten, die über aktuelle Fragestellungen wie z.B. zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie hinausgehen.
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