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Voxel-based morphometry in medication overuse headache - Is successful treatment associated with structural brain changes?

English title Voxel-based morphometry in medication overuse headache - Is successful treatment associated with structural brain changes?
Applicant Sandor Peter Stephan
Number 127606
Funding scheme Project funding (Div. I-III)
Research institution Neurologische Klinik Universitätsspital Zürich
Institution of higher education University of Zurich - ZH
Main discipline Neurology, Psychiatry
Start/End 01.03.2010 - 28.02.2011
Approved amount 55'172.00
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Keywords (5)

medication overuse; voxel-based morphometry (VBM); migraine; substance dependence; voxel-based morphometry

Lay Summary (German)

Lead
Lay summary
er Medikamentenübergebrauchskopfschmerz stellt ein bedeutendes medizinisches Problem dar und betrifft etwa 1-2% der Allgemeinbevölkerung und 10-70% der Patienten in spezialisierten Zentren. Derzeit versteht man noch unzureichend, weshalb ein zu häufiger Gebrauch von Schmerzmitteln bei bestimmten Patienten einen chronischen Kopfschmerz verursachen kann. Man weiss, dass das Absetzen der Schmerzmittel bei einem Grossteil der Patienten längerfristig zu einem verminderten Auftreten der Kopfschmerzen führt, wobei die Mechanismen grösstenteils unbekannt sind. Derzeit läuft an der neurologischen Klinik am Universitätsspital Zürich die Studie "Evaluation eines Rehabilitationsprogrammes beim Medikamentenübergebrauchskopfschmerz" (Protokoll Nr. E-37/2007). Im Rahmen dieser Studie wird bei den Patienten an der neurologischen Abteilung stationär ein Schmerzmittelentzug durchgeführt, die nächste routinemässige Kontrolle ist 2½ Monate danach. Es soll nun folgendes untersucht werden: 1. Gibt es bei den Patienten mit Medikamentenübergebrauchskopfschmerz 2½ Monate nach Schmerzmittelentzug im Gehirn strukturelle Veränderungen im Vergleich zu vor dem Entzug? 2. Gibt es bei Patienten mit Medikamentenübergebrauchskopfschmerz im Vergleich zu gesunden Kontrollen strukturelle Veränderungen? Hiefür sollen bei den Patienten zum Zeitpunkt des Eintrittes an der neurologischen Station und bei der Kontrolle nach 2½ Monaten eine Magnetresonanztomographie durchgeführt und miteinander vergleichen werden. Der Vergleich erfolgt mittels der so genannten "Voxel-basierten Morphometrie", einem computerunterstützten Verfahren. Ebenso sollen die Bilder der Patienten mit den Bildern der gesunden Kontrollen, die ebenfalls mit der MRT untersucht werden, verglichen werden. Bei Patienten mit Medikamentenübergebrauchskopfschmerz werden Veränderungen in einer bestimmten Region des Frontallappens erwartet (Orbitofrontaler Kortex), wie man sie auch bei Patienten mit Suchterkrankungen gefunden hat. Damit soll geklärt werden, ob der Medikamentenübergebrauchskopfschmerz neurobiologische Ähnlichkeiten zu Suchterkrankungen aufweist.
Direct link to Lay Summary Last update: 21.02.2013

Responsible applicant and co-applicants

Employees

Abstract

Medication overuse headache (MOH), a significant medical problem, is still poorly understood. A PET (positron emission tomography) study has shown metabolic dysfunction in MOH that recovered to normal after analgesic withdrawal in pain processing structures but remained in the orbitofrontal region. In this region functional and morphologic abnormalities have been found in patients with drug dependence. In the present study we will use voxel-based morphometry (VBM) to investigate (1) whether there are grey matter abnormalities in MOH patients (2) whether there are grey matter changes after successful analgesic withdrawal. Reversible grey matter changes are expected in pain processing structures and persisting grey matter abnormalities in the orbitofrontal region. This study has the potential to elucidate neurobiological similarities between MOH and drug dependence.
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