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Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung: Selektion, Integration, Kontrolle, Lernen und Gedächtnis

Titel Englisch Mechanisms of Human Perception: Selection, Integration, Control, Learning, and Memory
Gesuchsteller/in Mast Fred
Nummer 127101
Förderungsinstrument ProDoc
Forschungseinrichtung Département de Psychologie Université de Fribourg
Hochschule Universität Freiburg - FR
Hauptdisziplin Psychologie
Beginn/Ende 01.10.2009 - 30.11.2013
Bewilligter Betrag 95'863.00
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Keywords (19)

perception; cognition; selection; attention; mental imagery; perceptual learning; action control; cognitive development; attentional selection; bottom-up and top-down control; mechanisms of perception; memory; selection mechanisms; format of representation; oculo-motor control; learning; developmental psychophysics; object perception; visual perception

Lay Summary (Deutsch)

Lead
Lay summary
Die inter-universitäre Pro*Doc-Graduiertenschule "Mechanisms of Human Perception" hat im Oktober 2006 ihre Arbeit in der Ausbildung und Förderungen von Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich der Allgemeinen Psychologie - Schwerpunkt Wahrnehmung - aufgenommen. Im Oktober 2009 startet die Schule in ihre zweite Projektphase. Die Konzeption einer aus den drei Kernbereichen Ausbildung, Forschung und Lehre bestehenden Promotion wird unter Nutzung der in der ersten Projektphase aufgebauten Organisation in erweiterter Form weitergeführt.
Die inter-universitäre Struktur der Graduiertenschule gewährleistet, dass die Promovenden eine umfassende und themenübergreifende Einsicht in die theoretischen Ansätze und praktischen Vorgehensweisen der modernen Wahrnehmungsforschung bekommen. Das Pro*Doc-Graduiertenprogramm trägt also wesentlich dazu bei, Doktorandinnen und Doktoranden auf die Herausforderungen der disziplinenübergreifenden Forschungsarbeit vorzubereiten, die die aktuelle Allgemeine Psychologie kennzeichnet.
Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Multidisziplinarität geht das Pro*Doc-Programm in der Integration eines Forschungsmoduls von Prof. Gregor Rainer, der seine Arbeit am Departement für Medizin an der Universität Fribourg im vergangenen Jahr aufgenommen hat.
Die Graduiertenschule besteht aus einem zentralen Ausbildungsmodul (AM), an dessen Aktivitäten alle Forschergruppen beteiligt sind, sowie aus assoziierten Forschungsmodulen (FM), in denen die einzelnen Promotionsprojekte angesiedelt sind. Ziel des Ausbildungsmoduls ist es, die Qualität und Effizienz der Promotion durch die Vorgabe von Ausbildungsmassnahmen zu steigern, die direkt durch die Anforderungen der Forschungsmodule definiert sind. Ein englischsprachiges Curriculum, das aus Veranstaltungen an der jeweiligen Forschungseinrichtung sowie gemeinsamen Veranstaltungen mit allen Teilnehmern der Graduiertenschule besteht, wurde für die Bedürfnisse der Forschung im Bereich Wahrnehmung entwickelt. Eine wichtige Ergänzung der Ausbildung sind State-of-the-Art Summer Schools, in denen international führende Experten in Intensivkursen innovative Forschungsmethoden und -ergebnisse aus Nachbardisziplinen der Wahrnehmungspsychologie präsentieren.
Die Graduiertenschule trifft sich in regelmässigen Intervallen zu methoden- und inhaltsbasierten Lehrveranstaltungen (wie etwa Workshops) sowie zu Symposien, an denen die Doktorandinnen und Doktoranden des Programms die Fortschritte ihrer Forschungsprojekte präsentierten und der Diskussion stellten. Über die gemeinsamen Treffen hinaus sind die einzelnen Forschungsmodule aktiv in der Vermittlung von spezifischem Wissen inhaltlicher und praktische Natur.
Direktlink auf Lay Summary Letzte Aktualisierung: 21.02.2013

Verantw. Gesuchsteller/in und weitere Gesuchstellende

Mitarbeitende

Verbundene Projekte

Nummer Titel Start Förderungsinstrument
114405 Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung: Selektion, Integration, Kontrolle, Lernen und Gedächtnis 01.10.2006 ProDoc
141786 The Role of the Pulvinar in Visual Cognition 01.11.2012 ProDoc
114405 Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung: Selektion, Integration, Kontrolle, Lernen und Gedächtnis 01.10.2006 ProDoc

Abstract

Das Pro*Doc Graduiertenprogramm "Mechanisms of Human Perception" hat im Oktober 2006 seine Arbeit in der Ausbildung und Förderungen von Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich der Allgemeinen Psychologie mit dem Schwerpunkt Wahrnehmung aufgenommen. Auf der Grundlage der im Vorfeld entwickelten Konzeption einer aus den drei Kernbereichen Ausbildung, Forschung und Lehre bestehenden Promotion wurden die organisatorischen Strukturen an den verschiedenen beteiligten Hochschulen (Fribourg, Bern, Lausanne, Genf und Zürich) sowie über die Institutionen hinweg eingerichtet. Die Graduiertenschule traf sich in regelmässigen Intervallen zu intensiven methoden- und inhaltsbasierten Lehrveranstaltungen (Workshops, Summer Schools) sowie zu Symposien, an denen die Doktorandinnen und Doktoranden des Programms die Fortschritte ihrer Forschungsprojekte präsentierten und der Diskussion stellten. Über die gemeinsamen Treffen hinaus waren die einzelnen Forschungsmodule aktiv in der Vermittlung von spezifischem Wissen inhaltlicher und praktische Natur. In allen beteiligen Modulen sind sehr gute Fortschritte in der Bearbeitung der wissenschaftlichen Fragestellungen gemacht worden, und eine Reihe von Doktorandinnen und Doktoranden planen, ihre Promotionsarbeiten bis Ende dieses bzw. innerhalb des kommenden Jahres einzureichen. Über die in den Forschungsmodulen geplanten Arbeiten hinaus ist in Kooperationen über die beteiligten Institutionen hinweg eine Reihe von neuen Forschungsprojekten entstanden, in denen sich unterschiedliche Kompetenzen in optimaler Weise ergänzen. Diese Zusammenarbeiten stellen einerseits einen nicht planbaren Gewinn für die Pro*Doc Graduiertenschule dar, anderseits sind sie ein überzeugender Beweis für die Funktions- und Tragfähigkeit der Strukturen des Programms.Wir sind der Meinung, dass das Graduiertenprogramm die ursprünglich formulierten Ziele der Steigerung der Effizienz und der Verbesserung der Qualität in der Ausbildung auf der Ebene der Promotion zu einem hohen Grad erreicht hat. Damit trägt das Pro*Doc auch dazu bei, Doktorandinnen und Doktoranden auf die Herausforderungen der disziplinenübergreifenden Erweiterung der Allgemeinen Psychologie vorzubereiten. Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Multidisziplinarität geht das Pro*Doc in der vorgeschlagenen Integration eines Forschungsmoduls von Prof. Gregor Rainer, der seine Arbeit am Tiermodell an der Universität Fribourg im vergangenen Jahr aufgenommen hat. Das Forschungsmodul von Prof. Rainer ersetzt das Modul von Prof. Wilkening, der wegen seiner bevorstehenden Emeritierung kein Forschungsprojekt beantragt.Insgesamt sind wir aufgrund der bisher gemachten positiven Erfahrungen der Überzeugung, dass eine Fortführung der Graduiertenschule unter Nutzung der bewährten Strukturen und Kontakte geplante Promotionsprojekte in der Allgemeinen Psychologie in einer weiteren Projektperiode in noch verstärkter Weise unterstützen könnte.Wir beantragen aus den genannten Gründen eine weitere Förderungsperiode für das Pro*Doc Graduiertenprogramm "Mechanisms of Human Perception". Das Ausbildungsmodul bildet nach wie vor den Kern des Pro*Doc. Ausbildung und Forschung bleiben eng miteinander verzahnt: Die Ausbildung soll möglichst praxisorientiert gestaltet sein, und die Forschungsarbeiten sollen möglichst stark von den Lehrveranstaltungen profitieren können. Auf der Basis dieser Idee reichen die beteiligten Hochschullehrer (mit Ausnahme von Prof. F. Wilkening) gleichzeitig mit dem vorliegenden Ausbildungsmodul einen Antrag auf die Förderung eines Forschungsmoduls ein.Der vorliegende Antrag ist in zwei auf einander Bezug nehmende Teile gegliedert. In einem ersten Teil werden die Aktivitäten des Pro*Doc in der Projektperiode von Oktober 2006 bis Februar 2009 ausführlich dargestellt. In diesem Teil kommen werden auch die Strukturen und die Organisation des Programms in ihrer praktischen Umsetzung dargestellt. Der zweite Teil umfasst den Arbeitsplan und das Curriculum für eine zweite Projektperiode. Diesem Fortsetzungsantrag vorangestellt sind, aufbauend auf den ursprünglichen Projektantrag, die Konzeptionen der einzelnen Kernbereiche sowie die zu leistenden Arbeiten der Doktorandinnen und Doktoranden.
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