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Familie-Schule-Beruf (FASE B): Eine Längsschnittstudie

Applicant Neuenschwander Markus
Number 116026
Funding scheme Project funding (Div. I-III)
Research institution Institut Forschung und Entwicklung Pädagogische Hochschule Fachhochschule Nordwestschweiz
Institution of higher education University of Zurich - ZH
Main discipline Education and learning sciences, subject-specific education
Start/End 01.11.2007 - 30.11.2010
Approved amount 305'751.00
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Keywords (13)

Berufsbildung; Transition; Bildungsverlauf; family; school; work; achievement; vocational; education and training; VET; adolescence; international; comparison

Lay Summary (German)

Lead
Lay summary
Im Zentrum dieses Projekts steht die Analyse des Übergangs von der Schule in das Erwerbsleben. Ein erfolgreicher Übergang in das Erwerbsleben bildet ein wichtiges Kriterium effektiver Schulung und Ausbildung. Erstmals wird der Beitrag von Schule und Familie für eine erfolgreiche Passung der Jugendlichen an die berufliche Bildung und die Erwerbsarbeit nach dem Lehrabschluss untersucht. Theoretisch werden Bildungsverläufe im Spannungsfeld zwischen schulischer Normierung und Regulation sowie individueller Planung eines aktiven Subjekts konzipiert. Dieses Subjekt gestaltet seine Entwicklung, indem es auf personale und familiäre Ressourcen zurückgreift und insbesondere schulische und soziale Kompetenzen bei der Bewältigung anstehender Entwicklungsaufgaben einsetzt. Wir gehen davon aus, dass sich die Ausbildungssituation junger Erwachsener dann erfolgreich gestaltet, wenn sie eine Passung i.S. eines dynamischen Gleichgewichts zwischen ihren Kompetenzen und Interessen sowie den Anforderungen und Angeboten der Ausbildung herstellen können. Eine gelungene Passung äussert sich subjektiv in einer hohen Passungswahrnehmung und ausbildungsbezogener Zufriedenheit, was zu einem günstigen Selbstkonzept und optimistischen Zukunftsperspektiven führen dürfte.
Konkret soll eine Stichprobe mit 1861 Jugendlichen mit den Jahrgängen 1988/89 und 1990/91 ein drittes bzw. viertes Mal befragt werden. Es gelangen standardisierte Fragebogen und Telefoninterviews zum Einsatz. Unter Beizug von multivariaten statistischen Verfahren sollen die Situationen am Ende der Ausbildung in der Sekundarstufe II und 6 Monate nach Eintritt ins Erwerbsleben miteinander verglichen werden. Zusätzlich werden familiäre und schulische Sozialisationsfaktoren herangezogen, um diese Situationen im Zeitraum von 5.5 Jahren vorherzusagen.
Nach der Realisierung dieses Projekts liegt eine Längsschnittstudie über 5.5 Jahre von der Primarstufe in die Sekundarstufe und das Erwerbsleben vor, was in dieser Altersstufe und zu dieser Thematik bisher in der Schweiz fehlt, obwohl die Nachfrage nach den entsprechenden Daten gross ist. Die Ergebnisse dürften sowohl für das grundlegende Verständnis der Bildungsorganisation, der internationalen Bildungsforschung, der Entwicklung der Jugendlichen auf dem Weg in das Erwachsenenalter sowie für die Schweizerische und internationale (Berufs-) Bildungspolitik und Lehrerbildung bedeutsam sein. Insbesondere sollen Aussagen zur Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der schulischen und beruflichen Bildung beim Übergang in das Erwerbsleben generiert sowie Stärken und Schwächen der dualen Berufsbildung identifiziert werden. Nicht zuletzt soll das Projekt zum Verständnis der Entwicklung von beruflichen Selbstkonzepten und der Motivation im Jugendalter und ihrer familiären und schulischen Regulierung beitragen.
Direct link to Lay Summary Last update: 21.02.2013

Responsible applicant and co-applicants

Employees

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