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Autoritatives Lehren an Schweizer Schulen: Skalenentwicklung und Perspektiven zur Präventionsförderung

Applicant Kuntsche Emmanuel
Number 103653
Funding scheme Project funding (special)
Research institution Addiction Info Suisse
Institution of higher education Non-profit organisations (libraries, museums, foundations) and administration - NPO
Main discipline Psychology
Start/End 01.04.2004 - 30.09.2004
Approved amount 23'906.00
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Keywords (8)

Problemverhalten; Prävention; authoritative parenting; teacher; adolescents; problem behavior; prevention; scale development

Lay Summary (German)

Lead
Lay summary
Die Studie hat das Anliegen, die Qualität eines neu entwickeltenMessinstruments zur Erfassung „autoritativen Lehrens“ zu testen. Ausserdemliefert sie bisher unveröffentlichte Prävalenzzahlen zu Unterrichtsstilen,Arbeitsbelastung und Gesundheit von Lehrpersonen aus allen Sprachregionender Schweiz und vermag darüber hinaus Einblicke in das komplexeZusammenspiel dieser Variablen zu geben. Ferner wird untersucht, obbereits ein bestimmter Unterrichtsstil (autoritatives Lehren) einenpräventiven Effekt auf der Ebene der Schülerinnen und Schuler aufweist.Dabei wird nicht nur individuelles Problemverhalten, wie Substanzkonsumund Delinquenz betrachtet, sondern es wird ebenfalls untersucht, obautoritatives Lehren den Zusammenhang zwischen dem Anschluss anproblembelastete Gleichaltrigengruppen und individuellem Problemverhaltenzu schwächen vermag. Für die Entwicklung eines Messinstruments zurErfassung autoritativen Lehrens wurde der Züricher Kurzfragebogen zumErziehungsverhalten (ZKE: Reitzle, Winkler Metzke, & Steinhausen, 2001) andie Personengruppe der Lehrkräfte und die Gegebenheiten im Klassenverbandangepasst. Der ZKE ist ein kompaktes Instrument, das mit den Skalen„Wärme/Unterstützung“, „Psychologischer Druck“ und „Regeln/Kontrolle“ dreiwesentlich Dimensionen elterlicher Erziehung erfasst. Diese bilden dieKonstituenten von Erziehungstypen wie dem der autoritativen Erziehung. Dieentwickelte „Authoritative Teaching Scale (ATS)“ wurde in die Beteiligungder Schweiz am "European School Survey Project on Alcohol and Drugs(ESPAD)" eingebracht. Basierend auf den Ergebnissen der Arbeit ist vonInterventionsprojekten zum autoritativen Lehren zu erwarten, dass siesowohl Lehrenden als auch Lernenden zu einer höheren Motivation undZufriedenheit verhelfen und damit vor einer Vielzahl von Problem zuschützen vermögen. Ausserdem verspricht eine entsprechende DiagnostikKlarheit, in welchen Klassen, aggressions- oder substanzorientiertePräventionsprogramme besonders angemessen sind.
Direct link to Lay Summary Last update: 21.02.2013

Responsible applicant and co-applicants

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